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Marken-Politik

Junge Leute interessieren sich mehr für Nike, Eastpak und Nokia als für Politik, heißt es. Wie wär’s also, wenn man Politik als Marke etablierte? Die Bundeszentrale für Politische Bildung schrieb im Frühjahr den entsprechenden Wettbewerb aus: Branding Democracy hieß die Aufforderung, die sich an Studenten aller deutschen Design- Hochschulen richtete. Eine Jury aus Professoren, Werbern und Art Direktoren hat aus 180 Einsendungen inzwischen die besten gewählt. McK Wissen stellt exklusiv die Sieger vor.


Platz 1: Magdalena Kallenberger, Berlin

Aus der Begründung der Jury: „Der Entwurf bezieht sich auf unsere alltägliche Lebenswelt als Basis eines realistischen Demokratie-Verständnisses. Er lokalisiert Demokratie in der Mikropolitik des Alltags, positioniert sich positiv zu demokratischer Auseinandersetzung und zeigt, dass der Weg zu Demokratie über persönliche Toleranz und aktives Engagement führt. Die Differenz zwischen Text und Bild aktiviert ein Wir-Gefühl, das sich deutlich gegen die Ellenbogenhaltung der Ego-AGs absetzt.“

Die Entwürfe von Magdalena Kallenberger werden Anfang 2003 als Plakatkampagne präsentiert.
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Das Bild zeigt vier gedruckte Plakate mit politischen Kampagnenslogans und Botschaften. Die Plakate sind in einem quadratischen Format angeordnet, jedes mit einer anderen Hintergrundfarbe und -gestaltung. Die Plakate sind für den öffentlichen Raum bestimmt, z. B. für eine Wahlkampfkundgebung oder eine politische Veranstaltung. Der Text auf den Plakaten ist in deutscher Sprache, und die Plakate werden als "Demokratie ist das Abfussrohr" und "Demokratie ist meine Heine Schwester" beschrieben, was auf eine politische Kampagne mit Schwerpunkt auf der Abfussrohr-Partei hindeutet.
Demokratie ist das keifende Ehepaar vom Haus gegenüber.

Aus der Begründung der Jury: „Eine Imagekampagne für Demokratie, gleichzeitig auch eine zivilgesellschaftliche Aktionskampagne, die sich an Protestformen der Straße anlehnt. Sie integriert sich in Szenen des alltäglichen Lebens und entwickelt außerhalb klassischer Medienformate ein überraschendes Moment der Irritation. Die Kampagne erzielt mit einfachen Mitteln eine große Wirkung.“

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Das Bild ist eine Collage aus vier Fotos, die verschiedene Szenen in einer Stadt zeigen. Oben links geht eine Person mit einem Rucksack eine Straße entlang. Rechts oben ist ein großer Lastwagen auf einer Straße mit Bäumen im Hintergrund zu sehen. Unten links ist ein Gebäude zu sehen, vor dem eine Frau und ein Kind stehen. Rechts unten ist ein Hund zu sehen, der auf dem Boden sitzt. Jedes Foto ist mit einem Text versehen, der in deutscher Sprache zu sein scheint, und es gibt Hinweise auf eine Website und eine Telefonnummer. Die Collage soll einem breiteren Publikum zugänglich sein, auch denjenigen, die Deutsch sprechen, indem sie Bilder mit begleitendem Text in ihrer Muttersprache bereitstellt.
Thomas wählt

Aus der Begründung der Jury: „Die Kampagne arbeitet auf intelligente Weise mit weltbekannten Comic-Figuren, die generationsübergreifende Sympathieträger sind. Die Charaktere, die für unterschiedliche Lebenseinstellungen stehen, werden zielgruppenspezifisch inszeniert, um vielfältige Facetten des Demokratiebegriffes vorzustellen.“

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Das Bild ist eine Sammlung von vier Illustrationen im Cartoon-Stil, die Figuren aus dem Peanuts-Comic zeigen. Die Illustrationen sind in einem zwei-mal-zwei-Raster angeordnet und zeigen jeweils eine andere Szene mit einer Figur und einer Sprechblase mit Text. Die Figuren und Sprechblasen stehen vor einem blauen Hintergrund, und der Text ist in deutscher Sprache verfasst. Das Bild ist für eine barrierefreie Website bestimmt, die den Anforderungen der EAA entspricht.
Wer gegen die Politik ist, ist für die Politik, die mit ihm gemacht wird.

Dieser Text stammt aus unserer Redaktion Corporate Publishing.