Wissenschaftler, die abgeschottet von der Außenwelt in ihren Laboren tüfteln? Forscher, denen die öffentliche Meinung egal ist? Soll es geben. Aber in Großbritannien vermutlich seltener als anderswo. Dort hat der Dialog zwischen Forschern und Öffentlichkeit Tradition. Organisationen wie die Royal Institution of Great Britain kümmern sich seit Jahrhunderten darum, Wissenschaft populär zu machen. Alljährlich beteiligen sich Forscher aus dem ganzen Land an der National Science and Engineering Week, einer landesweiten Aktionswoche wissenschaftlicher Institutionen. Und unkonventionelle Angebote nur für Erwachsene wecken auch bei jenen das Interesse für Wissenschaft, die bislang unerreichbar waren.
Anderswo mag es als Schimpfwort gelten – in England haben die Gelehrten mit dem Begriff „Popularisierung“ kein Problem. Das Trommeln in eigener Sache wird vielmehr mit Steuergeldern gefördert. Organisationen und Stiftungen ermuntern ihre Wissenschaftler, einen Teil der Forschungsmittel für Öffentlichkeitsarbeit auszugeben. Wissenschafts-PR-Experten beraten seit Jahrzehnten. An Universitäten lässt sich sogar die Kunst der Science Communication studieren. Kurzum: Wenn es darum geht, kompliziertes Wissen gekonnt unters Volk zu bringen, gelten die Briten als Experten. Ein Besuch vor Ort.
1. DAS RUHM-LABOR
Einstein oder Spiderman, das ist die Frage für die vierköpfige Jury. Bislang kamen die Antworten wie aus der Pistole geschossen. Doch jetzt gerät Nicholas Harrigan ins Straucheln. Gerade hat der Physiker in nur drei Minuten erklärt, warum Spinnen Wände hochkrabbeln können – und der Mensch nicht. Der 25-Jährige hat die Comic-Figur Spiderman zu seinem Helden erklärt, denn „der konnte nach dem Biss einer radioaktiven Spinne dank Superkräften auch die Wand hochgehen“. Und er hat die Frage nach einem Tier, das sich ähnlich wie eine Spinne bewegt, prompt mit Gecko beantwortet. Alles lief bestens. Aber jetzt diese Frage nach Einstein oder Spiderman.
Irgendwie, sagt Harrigan, sei Einstein schon das größere Vorbild, „weil der so entspannt über Wissenschaft reden konnte und jedem das Gefühl vermittelte, sich auch bei banalen Fragen nicht dumm fühlen zu müssen“. Zustimmendes Gemurmel im Publikum. „Andererseits ist doch Spiderman mein Held“, sagt er und grinst jetzt breit, „na ja, wer hätte nicht gerne die proportional vergrößerte Kraft, Geschwindigkeit und Wendigkeit einer Spinne?“ Lachen, Applaus, Gejohle. Lässig schlendert Harrigan von der Bühne. Er hat alle auf seiner Seite.
Nicholas Harrigan ist einer von neun Naturwissenschaftlern, die es in die Londoner Vorentscheidung von Famelab geschafft haben, dem „Ruhm-Labor“, einem britischen Wissenschaftler-Talentwettbewerb. Seit drei Jahren holt der Fernsehsender Channel 4 gemeinsam mit der BBC und den Organisatoren des Cheltenham Wissenschafts-Festivals junge Forscher auf die Bühne, um Moderatoren für Wissenschaftssendungen zu finden. Mitmachen darf, wer mindestens 21 Jahre alt ist, Naturwissenschaften studiert oder in dem Bereich arbeitet.
Dem Sieger, der sich in regionalen Vorrunden qualifizieren muss, winken 2000 Pfund und Sendezeit auf Channel 4. Allen Kandidaten, die sich mit einem Thema ihrer Wahl auf die Bühne wagen, muss es deshalb gelingen, Interesse für Naturwissenschaften auch bei den Zuschauern zu wecken, die mit Mathe Expertise ist wichtig. Worauf es aber vor allem ankommt, steht in den Famelab-Unterlagen: Klarheit und Charisma.
Von beidem haben die Kandidaten, die an diesem Abend in der Londoner Vorrunde unter riesigen Scheinwerfern stehen, reichlich. Die meisten sind Mitte 20, eloquent und souverän und vom Klischee des sonderbaren Forschers meilenweit entfernt. Im Laufe des Tages haben sie in einer ersten Vorentscheidung bereits etliche Mitbewerber ausgestochen, jetzt geht es darum, wer in die Endausscheidung kommt. Jeder hat drei Minuten, die Zeit läuft.
Der smarte Mathematik-Student Steve erklärt, welche einfache, aber strenge Ordnung festlegt, wie viele Blütenblätter eine Blume hat und in welchem Winkel sie zueinander angeordnet sind. „Ein mathematisches Phänomen, das die Natur per Versuch und Irrtum gelöst hat.“ Die Physikerin Angela verliert sich ein wenig im Strudel der Chaostheorie, als sie anhand eines Wildbachs über die Ordnung in der Unordnung referiert. Ein anderer Steve entkräftet in weniger als drei Minuten die jahrzehntealte These, nach der die amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde Nasa die Mondlandung gestellt hat. Die Medizin-Studentin Leonore entführt auf eine kurze Reise durch das Gehirn, um zu klären, ob die Angst vor dem Unbekannten angeboren oder doch erlernt ist. Spiderman-Freund Nicholas mit seiner Erklärung zur Wandhaftung krabbelnder Spinnen bildet den Abschluss.
Bange Blicke in Richtung Jury. Die Direktorin eines Think Tanks, ein bekannter Neurophysiologe, eine BBC-Fernsehmoderatorin und der professionelle Erfinder und Channel-4-Moderator sind beeindruckt von der Begeisterung und Kompetenz aller Bewerber. Aber ihre Wahl ist nach kurzer Besprechung eindeutig: Nicholas war der Beste. Die letzte Frage geht deshalb an den Gewinner: „Was ist für Sie das wichtigste Ziel der Wissenschafts-Kommunikation?“ Der Physik-Doktorand muss nur kurz überlegen: „Die Leute dazu zu bringen, dass sie Wissenschaftlern die wichtigen Fragen stellen wollen und können.“
2. SENSIBLE THEMEN
Antworten wie diese sind Wasser auf die Mühlen von Kat Nilsson. Die resolute 37-Jährige kämpft jeden Tag darum, „die Wissenschaft zum Gegenstand des täglichen Gesprächs zu machen“. Nilsson leitet das Dana Center, den Austragungsort der Londoner Vorrunde von Famelab. Ein sorgfältig gestylter Ort: Ein Stockwerk unterhalb des Studios, in dem die Talentshow-Bewerber antreten, gibt es an einer raffiniert beleuchteten Bar Hochprozentiges, Waschbeton-Säulen durchziehen den lichten, mit Designermöbeln ausgestatteten Raum, die riesige Glasfassade ist mit farbigen Sätzen bedruckt: „Erklären Zahlen irgendetwas?“ steht da zum Beispiel in gelber Schrift.
Das Dana Center ist der erste Wissenschafts-Treffpunkt nur für Erwachsene. „Kunst ist seit Jahrhunderten sexy, Wissenschaft nicht“, sagt Nilsson. „Wir wollen das ändern.“ Wer über 18 ist, darf an den Veranstaltungen des Dana Centers teilnehmen, das aus der Kooperation dreier wissenschaftlicher Institutionen entstanden ist. Ihr Ziel: „Alle Tabus der sensibelsten Wissenschaftsthemen brechen“, sagt Nilsson. Damit das gelingt, organisiert sie Debatten und Performances zu kontroversen Themen wie Schönheitsoperationen, Organhandel, Sterbehilfe. Aber auch Sexualität oder Suizid bildeten schon Schwerpunkte, die das Dana Center anpackt.
Die Sujets sind manchmal nicht ganz jugendfrei, aber immer seriös – und an gesellschaftlich relevanten Fragen ausgerichtet. Während eines Theaterabends etwa machte das Center seine Besucher zu Detektiven auf einem Parcours des „ungesunden Sex“: In kleinen Gruppen wanderten die Gäste von Spielort zu Spielort und sammelten Hinweise zur Auflösung der Frage, wie sich die Darsteller untereinander mit welcher Geschlechtskrankheit angesteckt haben. Wissenschaftler standen bei Fragen als „Experten-Zeugen“ zur Seite.
„Wir versuchen Erwachsene mit Angeboten abzuholen, die auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind“, sagt Kat Nilsson. Denn die finden sie in klassischen Wissenschaftsmuseen immer seltener. Die dortigen Ausstellungen richten sich meist an Familien mit Kindern. Leider, meint Nilsson: „Wir verlieren die Leute häufig als Teenager oder junge Erwachsene.“ Die Zielgruppe, die das Dana Center seit gut drei Jahren mit drei meist kostenlosen Veranstaltungen pro Woche umwirbt, ist zwischen 18 und 45 Jahre alt. Und sie lässt sich locken. An einem guten Abend kommen rund 130 Gäste.
3. PROFESSIONELLE NACHHILFE
Nicholas Russell verfolgt dasselbe Ziel – mit anderen Mitteln. Der Wissenschafts-Historiker leitet die „Science Communication Group“ des Londoner Imperial College. Etwa 60 Studenten nimmt der Lehrstuhl jedes Jahr auf; Absolventen eines naturwissenschaftlichen Studiums, die nach dem einjährigen Aufbaustudium als Wissenschaftsjournalisten arbeiten wollen. Oder als PR-Experten, die Forscher beraten, wie man Pressetexte schreibt, Interviews gibt oder Podiumsdiskussionen übersteht. Der Studiengang, seit 1991 im Angebot des Imperial College, ist der älteste Kurs seiner Art, wie Direktor Russell nicht ohne Stolz berichtet. Inzwischen sind dem Vorreiter landesweit etliche Universitäten gefolgt, Public Relations für die Wissenschaft ist in Großbritannien selbst zur Wissenschaft geworden – und die Analyse der Wissenschaftskommunikation zu einem viel beachteten Thema. „Früher dachten die Lehrenden immer, wenn man den Menschen die Wissenschaft erklärt, verstehen und unterstützen sie die Forschung“, sagt Russell. Public understanding of science hieß die Formel, mit der sich Politiker und Wissenschaftler Akzeptanz verschaffen wollten. Inzwischen sei klar: „Die Annahme ist illusorisch.“
Denn die Menschen verbinden mit Wissenschaft immer häufiger nicht die Faszination an der Erkenntnis, sondern Sorge – vor genmanipuliertem Essen, radioaktivem Müll oder geklonten Schafen. Besonders offensichtlich wurde das Unbehagen angesichts der öffentlichen Diskussion um gentechnisch veränderte Nahrungsmittel, die in den neunziger Jahren als Vorprodukt, wie etwa Soja, ungekennzeichnet in anderen Nahrungsmitteln weiterverarbeitet wurden. Der Markt war intransparent, das Misstrauen in der Bevölkerung wuchs, und es wurde noch geschürt durch Forschungsergebnisse, die nach Tierexperimenten von gesundheitlichen Schäden durch gentechnisch veränderte Kartoffeln berichteten. Die Reaktionen waren gewaltig: „Genfood“-Produkte wurden boykottiert, Lebensmittelketten nahmen ganze Produktgruppen aus ihrem Sortiment.
Die britische Regierung verstand – und sie vollzog in ihrer Wissenschafts-Popularisierung eine radikale Wende. Im Jahr 2000 erklärte die Blair-Regierung das Public-understanding-Konzept für gescheitert. Statt der Öffentlichkeit mehr Verständnis für ihre Wissenschaft abzuverlangen, sollten Forscher fortan lernen, ihr Publikum zu verstehen. Sie sollten nicht länger belehren, sondern zuhören, sich den Fragen der Öffentlichkeit stellen und den Bürgern verständliche Antworten geben. Scientists understanding the public hieß die neue Lösung.
Ein Schritt in die richtige Richtung, meint Nicholas Russell, wenn auch noch immer nicht genug. Experten und Laien müssten noch viel mehr miteinander reden, findet er. Moderne Wissenschaft braucht den kontinuierlichen Dialog. Denn Vorurteile lassen sich nur durch Zuhören, Erklären und Begreifbarmachen bekämpfen. Furcht entsteht aus Unwissen. Und Faszination spürt nur, wer versteht.
4. SCHÖNE BESCHERUNG
Als Susan Greenfield 1998 zur Direktorin der Royal Institution berufen wurde, verkündete sie ihren Traum: Irgendwann werden Menschen zu wissenschaftlichen Symposien gehen wie ins Kino oder ins Theater. Das Ziel passte zur Philosophie der altehrwürdigen Institution – ein Zwitter aus Forschungsinstitut, PR-Agentur und Museum, für den es in Deutschland kein Pendant gibt.
Niemand verkörpert die Devise „Wissenschaft fürs Volk“ traditionell besser als die Royal Institution. Schon 1799 postulierten ihre Gründer – eine Handvoll Adliger und Naturforscher – das Ziel, „durch philosophische Vorlesungen und Experimente“ den Laien die nützlichen Wissenschaften nahezubringen. Ein Vorsatz, dem England seit 1825 die Christmas Lectures für Kinder verdankt.
Die Veranstaltungsreihe genießt Kultstatus. Sogar der Prince of Wales kommt hin und wieder zu Besuch, wenn renommierte Forscher im holzgetäfelten Hörsaal der Royal Institution einmal im Jahr vor Kindern im Grundschulalter die hohe Kunst des staunenswerten Experiments und seiner anschaulichen Erklärung zelebrieren. Ein schwieriges Unterfangen, denn mit ihrer Vorlesung müssen die Wissenschaftler sowohl die Kinder im Hörsaal als auch etliche Hunderttausend erwachsene Zuschauer im ganzen Land begeistern. Seit 1966 werden die Vorlesungen im Fernsehen ausgestrahlt.
An fünf Tagen hintereinander, zwischen Weihnachten und Silvester, gibt es jeweils fast eine volle Stunde Wissenschaftsprogramm. Im vergangenen Jahr schalteten rund 700 000 Zuschauer das Lernprogramm ein, das wegen Renovierungsarbeiten ausnahmsweise einmal nicht in der Royal Institution stattfand. Tausende verfolgten die Vorlesungen live im Internet. Eine enorme Zahl – die Weihe zum akademischen Weihnachtsmann kommt für britische Professoren deshalb gleich nach dem Nobelpreis. Nur etwa 20 Forscher pro Jahr erhalten eine Einladung, ihr kurzes Konzept für die Weihnachtsvorlesung einzureichen, die möglichen Kandidaten durchlaufen einen Bewerbungs-Parcours, sechs werden zum Casting eingeladen.
Doch wie hält man die Kinder im Auditorium und Familien vor dem Bildschirm gleichermaßen in Bann?
Als die heutige Präsidentin Susan Greenfield 1994 – als erste Frau nach 169 Jahren – die Weihnachtsvorlesung hielt, lud sie Groß und Klein zu einer Rundreise durch das menschliche Gehirn ein. Die Zuschauer lernten, dass Nervensignale mit Tempo 360 im Schädel herumsausen und dass die neuronalen Verschaltungen im Hirn so zahlreich und vielfältig sind wie die Blätter im Dschungel des Amazonas.
In einem anderen Jahr erklärte ein Chemiker die Wirkung von Polymeren, langkettigen Molekülen, indem er Freiwilligen auf der Bühne die Haare wusch – der einen Hälfte mit einem 100 Jahre alten Shampoo, der anderen mit einem modernen. Das Ergebnis: strohiges Haar bei der einen Gruppe, weiches bei der anderen – dank der Polymere. Im vergangenen Jahr erfuhren die Zuschauer von Marcus du Sautoy, einem preisgekrönten Mathematik-Professor, warum Primzahlen der Schlüssel zum Erfolg der Fußballmannschaft Real Madrid sind, oder wie sich die Mathematik nutzen lässt, um beispielsweise ein Gemälde von Jackson Pollock zu fälschen.
Egal, aus welcher Disziplin die Vortragenden kommen: Immer setzen sie wissenschaftliche Phänomene in spielerischer Form in Szene, von denen die breite Öffentlichkeit zwar gehört hat, sich aber kein genaues Bild machen konnte. So wird Wissenschaft nachvollziehbar. Und kann Massen begeistern.
5. ANFASSEN UND MITMACHEN
Annette Smith kann sich noch heute an die Weihnachtsvorlesung erinnern, die sie als Teenager, Ende der sechziger Jahre, im Hörsaal der Royal Institution miterlebte. „Es ging um die Strukturen von Kristallen“, erzählt sie und beschreibt die damals beobachteten Experimente, als ob es gestern gewesen wäre. „Der Besuch war ein Highlight meiner Kindheit.“ Wenig später studierte sie Physik und ging selbst in die Forschung.
Heute ist Annette Smith Koordinatorin der National Science and Engineering Week, einer landesweiten Aktionswoche der wissenschaftlichen Institutionen, an der sich seit 1994 jedes Jahr im März Forscher aus dem ganzen Land beteiligen. Dann bieten Museen, Kunstgalerien und Kirchen Wissenschaft zum Anfassen und Mitmachen an: Sie laden Kinder zu Tunneltouren ein, um dort Wunderwerke der Technik zu entdecken, sie erklären anhand von Gemälden die Funktion von Pigmenten oder stellen in Gotteshäusern wissenschaftliche Dokumente aus ihren Archiven aus.
„Jeder ist eingeladen, Veranstaltungen zu organisieren“, sagt Koordinatorin Smith. Ihr Team unterstützt die Macher dabei nicht finanziell, sondern vor allem mit praktischen Tipps. Auf der Projekt-Website dreht sich alles darum, den Veranstaltern beim Organisieren ihrer Aktionen zu helfen. Sie können sich Informationen mit genauen Anweisungen für den Aufbau von Experimenten herunterladen. Sie finden Links zu potenziellen Geldgebern, die naturwissenschaftliche Projekte unterstützen, und die Namen von Naturwissenschaftlern, die sich darauf spezialisiert haben, in Schulen aufzutreten oder zu moderieren.
Die National Science and Engineering Week ist heute bereits einem Drittel aller Briten ein Begriff, sagt die Organisatorin. Mehr als 650 000 Besucher kamen 2006 zu rund 1600 Veranstaltungen. Dieses Jahr lag der Schwerpunkt beim Klimawandel. Das Thema war gut gewählt. „Wenn sich die Menschen persönlich betroffen fühlen“, sagt Annette Smith, „lockt man sie am ehesten aus der Reserve.“ Was danach passiert, weiß sie aus eigener Erfahrung: Wo es Interesse gibt, kommt der Spaß an der Sache automatisch.
Dieser Text stammt aus unserer Redaktion Corporate Publishing.