Partner von
Partner von

Innig



Zugegeben, Liebe ist nicht gerade das erste Wort, das einem einfällt, wenn man den Schwerpunkt eines Jahresreports definiert. Begriffe wie Erfolg, Preis, Wachstum, Konsequenz, Bilanz, Ertrag oder Zufriedenheit wären vielleicht nahe liegender gewesen. Aber unser Kaffeereport hat ja eine Geschichte.

In seinem ersten Jahr haben wir uns mit Qualität auseinandergesetzt: mit der besten Bohne und dem Aufwand, der aus ihr besten Kaffee werden lässt. Heft zwei war Kulturen und Trends gewidmet und den unterschiedlichen Arten von Konsum und Zubereitung. Was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit, haben wir uns im Jahr darauf gefragt – und mit Geschichten über Umwelt, Fairness, Klima, Artenvielfalt, Sicherheit und Verantwortung eine Reihe von Antworten gefunden, die sich am ehesten mit dem Begriff Haltung umschreiben lassen.

Wie Kaffee im Körper wirkt und welche Märchen und Mythen sich um ihn ranken, war Thema unseres Gesundheitsschwerpunktes 2015. Schließlich ist Koffein die am häufigsten konsumierte pharmakologisch aktive Substanz der Welt – und damit auch ein beliebter Forschungsgegenstand. Im vergangenen Jahr trieb uns die Lust am Neuen um, am Forschen, Entwickeln und Bessermachen, die uns bei Tchibo schon immer inspiriert. Wie können wir die Pflanze robuster, die Bohne bekömmlicher, das Aroma intensiver, den Konsum gesünder und das Getränk noch schmackhafter machen? Das sind Fragen, die wir uns immer wieder stellen und die sich deshalb im Innovationsreport 2016 wiederfanden.
Und in diesem Jahr nun also Liebe. Wie erklärt sich das?

Nun, zunächst einmal mit Tradition, denn Ursprung und Antrieb all unseres Tuns ist die Liebe des Rösters zum Kaffee. Nahe liegend wäre auch eine Zahl, ganz wie es sich für diesen Report gehört: Mit 162 Litern pro Kopf ist Kaffee schließlich das Lieblingsgetränk der Deutschen. Aber das greift natürlich zu kurz, denn Kaffee ist viel mehr: Er ist Lust und Leidenschaft, Genuss und Wohlbefinden, Freundschaft und Geselligkeit. Wir trinken ihn allein oder in Gruppen, morgens, mittags, abends, zum Wachwerden, Loslegen und Durchhalten. Beim Kaffee erzählen wir uns Geheimnisse und Geschichten, er begleitet uns in glücklichen und traurigen Momenten, startet mit uns in den Tag und geht mit uns zu Bett. Er ist uns Tröster und Muntermacher, Freund und Begleiter, Seelsorger und Freudenspender. Kann es ein besseres Wort als Liebe dafür geben?

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre,
Thomas Linemayr
Tchibo