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Kaffee in Zahlen 2014

Mehr als nur ein Wort

Vielleicht tun Sie sich mit dem Begriff „Nachhaltigkeit“ ja auch schwer. Verwunderlich wäre es nicht. Schließlich ist wohl kaum ein anderes Wort in den vergangenen Jahren inflationärer gebraucht worden. Heute gilt es für alles und jeden: Nachhaltig ist die Strategie genauso wie die Geldanlage, die Diät, der Spanischkurs oder das Urlaubsdomizil.

Mehr Konsequenz

Ökologisch produziert, fair gehandelt, angemessen bezahlt – so stellen wir Verbraucher uns Nachhaltigkeit vor, jedenfalls wenn es um Kaffee geht. Fast zwei Drittel der Konsumenten – exakt 63,6 Prozent – assoziieren mit dem Begriff einen fairen Handel entlang der gesamten Lieferkette, für gut 60 Prozent verbergen sich dahinter die Schonung der natürlichen Ressourcen und Biodiversität. 

Nie wieder Honigwasser

Text: Karen Naundorf
Illustration: Jindrich Nowotny

In Peru können sich Kaffeebauern von der Rainforest Alliance zertifizieren lassen, dass sie nachhaltig arbeiten. Das ist für alle gut – aber trotzdem nicht selbstverständlich.

Wie geht nachhaltig?

Eine kleine Auswahl an Fragen, die man sich stellen kann, wenn man Kaffee ökologisch und sozialverträglich produzieren möchte.

Bio ist gut, Kontrolle ist besser

Text: Uwe Rasche
Illustration: Jindrich Nowotny

Sie nennen sich Kontrolleure, Inspektoren, Auditoren oder Zertifizierer. Sie prüfen, vergeben Siegel, sanktionieren. Zu Besuch bei einem, der das Haar in der Suppe suchen muss – und froh ist, wenn er es nicht findet.