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Schwerpunkt:
Genuss

Ausgabe 12/2014

Trau dich

Titelbild: Maurizio Di Iorio


Einstieg

Ein Filmemacher in Afghanistan

Text und Foto: Jens Umbach

Die Welt in Zahlen

Text: Holger Fröhlich

Kann man Autobahnen nicht so bauen, dass sie Lastwagen standhalten?

Von Lkw-Reifen malträtierte Fernstraßen zu sanieren kostet Milliarden – und ist ein Sisyphos-Job. Deshalb suchen Experten nach Rezepten für langlebigere Fahrbahnen.

Text: Ulf J. Froitzheim
Illustration: Stefan Mosebach

„Teile den Schmerz“

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Viele Marken möchten geliebt werden, aber nur wenigen gelingt das. Zu letzteren zählt das Männerspielzeug Zippo.

Das Bild zeigt ein brennendes Feuerzeug mit einer Flamme an der Spitze vor einem weißen Hintergrund. Das Feuerzeug ist geöffnet und offenbart sein Design und die Flamme im Inneren. Das Bild ist eine einfache, saubere Komposition ohne zusätzliche Elemente oder Text.

Von Pappe

Mit der Box2fly kann man sich in Billigfliegern die inzwischen obligatorischen Gepäckgebühren sparen.

Text: Heike Hucht
Foto: Tillmann Franzen

Das Geld liegt an der Straße

Auch wenn am Ende alles deutlich teurer wird: Investitionen in Infrastruktur lohnen sich. Das beweist der amerikanische Highway Act von 1956.

Text: Ingo Malcher


Was Wirtschaft treibt

Hay!

Text: Harald Willenbrock
Foto: André Hemstedt & Tine Reimer

Während die Möbelbranche weltweit mit Einbußen kämpft, feiert ein dänisches Designer-Ehepaar mit seinen Produkten Erfolge: Wie machen die das?

Das Bild zeigt zwei auf Hockern sitzende Personen, eine Frau und einen Mann, beide lächelnd und in ein Gespräch vertieft. Sie sind vor einem weißen Hintergrund positioniert, wobei die Frau auf einem roten Hocker und der Mann auf einem blauen Hocker sitzt.

Eine Stadt will nach oben

Text: Steffan Heuer
Foto: David Magnusson

Reno im US-Bundesstaat Nevada hat abgewirtschaftet und versucht den Neustart. Die gigantische Batteriefabrik des Elektroautobauers Tesla soll dabei helfen. Ein Ortstermin.

Das Bild zeigt ein großes, farbenfrohes Schild mit der Aufschrift "Reno" und einem Stern an der Spitze, das auf einer Straße mit Autos und Gebäuden im Hintergrund steht. Das Schild steht vor einem wolkenverhangenen Himmel, und die Umgebung scheint eine belebte städtische Umgebung zu sein.

Blick in die Bilanz: Kassensturz

Text: Bettina Schulz

Der britische Supermarktriese Tesco hat seine Zahlen geschönt und flog dabei auf. Jetzt verspricht er Ehrlichkeit und eine neue Strategie. Aber kann man darauf etwas geben?

Bei dem Bild handelt es sich um einen Screenshot eines Jahresabschlusses, insbesondere einer Konzernkapitalflussrechnung, vom 23. August 2014. Sie zeigt die Cashflows, die aus verschiedenen Aktivitäten, einschließlich Betriebs-, Finanzierungs- und Investitionstätigkeiten, generiert wurden, sowie die Nettoauszahlungen an die Anteilseigner. Die Erklärung ist in verschiedene Abschnitte gegliedert, darunter Anmerkungen, Salden und das gesamte Eigenkapital. Der Bericht ist in englischer Sprache verfasst und enthält Informationen über langfristige Vermögenswerte, Sachanlagen und das gesamte Eigenkapital.

Schwerpunkt: Genuss

Prolog

Die Geschmacksfrage

Text: Wolf Lotter
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Der Genuss ist eine Schlüsselqualifikation für die Ökonomie des 21. Jahrhunderts. Das ruft alte Feinde auf den Plan.

Das Bild zeigt eine Cartoon-Darstellung eines Burgers mit einer Zigarette, die aus dem Burger herausragt. Der Burger besteht aus einem Sesambrötchen, einem Rindfleischbrötchen, Salat, Tomate und Käse. Die Zigarette befindet sich auf der rechten Seite des Burgers, wobei das Ende der Zigarette in Richtung der oberen rechten Ecke des Bildes zeigt.

„In die Speichen meiner Begabung zu greifen. Das ist mein größter Genuss“

Interview: Oliver Link
 Foto: Hartmut Nägele

Der Schriftsteller und Journalist Ralph Giordano über das Schreiben als Mittel zum Überleben, sein sentimentales Verhältnis zu Israel und die Frauen.

Ein älterer Mensch sitzt bequem auf einem Stuhl und ist in ein Buch vertieft. Der Raum ist mit verschiedenen Büchern gefüllt, die verstreut im Raum liegen und eine gemütliche Atmosphäre schaffen. Im Hintergrund befindet sich eine Lampe, die den Raum sanft beleuchtet. Die Person ist mit einer roten Jacke bekleidet, die der Szene einen Farbakzent verleiht.

Statt Hummer Schinkenfleckerl

Dem Koch Andreas Wojta standen alle Küchen offen. Doch er entschied sich für eine Wiener Kantine. Ein Glück für die Gäste – und für ihn selbst.

Text: Bernd Dörler
Foto: Peter Rigaud

Künstliche Paradiese

Was ein Genussmittel ist und was nicht, muss immer wieder neu verhandelt werden. Eine Chronik.

Text: Holger Fröhlich
Illustration: Laura Junger

Individualität in Serie

Text: Peter Laudenbach
Foto: Jens Umbach

Früher hieß Luxus: fünf Sterne und Kronleuchter. Heute kann es heißen: lockerer Umgangston und Vintage-Möbel. Ein Besuch im 25hours Hotel.

Das Bild zeigt einen modernen Raum im Industriestil mit freiliegenden Leitungen und Rohren an der Decke, die dem Raum ein rohes und unfertiges Aussehen verleihen. Der Raum verfügt über verschiedene Sitzgelegenheiten, darunter mehrere Stühle und eine Couch, die auf einem bunten Teppich angeordnet sind. Im Vordergrund steht eine Holzsäule, und auf der rechten Seite des Bildes ist ein Schild zu sehen. Das Gesamtdesign und die Anordnung des Raums lassen auf einen Raum schließen, der für geselliges Beisammensein oder Zusammenarbeit gedacht ist, möglicherweise in einer Geschäfts- oder Büroumgebung.

Süß-sauer

Ein Obstbauer aus der Steiermark zählt zur ersten Liga der Essigmacher. Schuld daran ist sein empfindlicher Magen.

Text: Johannes Schweikle Foto: Peter Rigaud

„Die Menschen in Bewegung setzen“

Interview: Harald Willenbrock
Foto: André Hemstedt & Tine Reimer

Jan Gehl ist der Mann hinter dem Boom seiner Heimatstadt Kopenhagen, dem Umbau Moskaus und der Wiederbelebung Manhattans. Früher wurde er belächelt. Heute gilt er als einer der einflussreichsten Stadtplaner der Welt.

Das Bild zeigt eine Luftaufnahme eines modernen, geschwungenen, weißen Gebäudes mit einer einzigartigen architektonischen Gestaltung. Das Gebäude verfügt über einen kreisförmigen Innenhof mit einem Springbrunnen in der Mitte, der von einem weißen Zaun umgeben ist. Der Innenhof ist mit mehreren Personen bevölkert, von denen einige auf Bänken sitzen, während andere umhergehen. Die gesamte Szene scheint ein öffentlicher Raum oder ein Park zu sein, in dem das Gebäude als Mittelpunkt dient.

„Die Liebe ist nicht totzukriegen“

… und die vielen Scheidungen seien eine zivilisatorische Errungenschaft, sagt der Leipziger Sexualwissenschaftler Kurt Starke. Ein Gespräch über die Angst vor dem nackten Körper, die Revolution in deutschen Betten und Jugendliche, die selbst am besten wis

Interview: Holger Fröhlich
Foto: Kai Müller (Porträt), Heji Shin

Prost, Mahlzeit

Gemüse statt Fleisch. Rum statt Gin. Ceviche statt Sushi. Wer bestimmt eigentlich, was wir lecker finden?

Text: Michael Kneissler

Stufen der Askese

Maßvolles Essen oder selbst gewählter Hungertod? Das Enthaltungsangebot von Religion und Gesellschaft ist vielfältig. Ein Überblick über ausgewählte Formen des Genussverzichts – von light bis hardcore.

Text: Holger Fröhlich
Illustration: Anna Szilit

„Jetzt benimm dich nicht wie ein Kind und bestell dir ja kein Mineralwasser“

Interview: Jens Bergmann
Foto: Andreas Jakwerth

Der moderne Mensch sorgt sich zu viel und genießt zu wenig, sagt der österreichische Philosoph Robert Pfaller. Ein Gespräch über die Frage, warum Leidenschaft Leiden schaffen muss, Mondänität und gesundheitsreligiöse Propaganda.

Ein Mann steht vor einer Wand mit Graffiti. Er trägt einen schwarzen Mantel, ein rotes Hemd und einen blauen Schal. Er hat ein leichtes Lächeln im Gesicht und die Hände in den Taschen. Die Wand hinter ihm ist mit verschiedenen Postern und Aufklebern geschmückt, die die urbane Atmosphäre noch verstärken.

Lassen Sie sich treiben! Aber nicht gehen

Die Klischees über Brasilien stimmen.Fast.

Text: Franz Lenze

Mit dem Teebusch per Du

Beim chinesischen Genussmittel Nummer eins liegen Genuss und Angeberei nah beieinander.

Text: Bernhard Bartsch

Ich wünsche Ihnen einen guten Tag

Wer in Frankreich gut durchs Leben kommen möchte, sollte lieber etwas dicker auftragen.

Text: Karin Finkenzeller

Immer sauber bleiben

Spaß wird an der amerikanischen Westküste großgeschrieben. Solange er nicht als ungesund gilt.

Text: Steffan Heuer

Der Heilige der Hedonisten

Viele schwarze Südafrikaner, die es zu etwas gebracht haben, wollen, dass alle Welt das auch mitbekommt. Ihr großes Vorbild ist Kenny Kunene.

Text: Johannes Dieterich

Mambo!

Text: Patricia Döhle
Foto: Olivier Hess, Robert Ormerod (S. 112, 113)

Wie bringt man Kindern klassische Musik nahe? Ein Sozialprojekt aus Venezuela macht es vor – neuerdings mitten in Europa.

Das Bild zeigt eine Gruppe von Kindern, die in einem Raum auf dem Boden sitzen, umgeben von Musikinstrumenten. Die Kinder tragen bunte Kleidung und scheinen mit einer musikalischen Aktivität oder Aufführung beschäftigt zu sein. Der Raum hat einen Bühnenbereich mit einem roten Vorhang im Hintergrund, und im Hintergrund sind Stühle und eine Bank zu sehen.

Das Luxus-Problem

Text: Markus Albers
Foto: Sigrid Reinichs, Ilya Lipkin (S. 117)

Protz kommt aus der Mode. Welche Folgen das für die Hersteller edler Produkte hat, lesen Sie hier.

Bei dem Bild handelt es sich um eine Schwarz-Weiß-Fotografie, die die Hände einer Person zeigt, die in einer Töpferwerkstatt an einem keramischen Stück, wahrscheinlich einer Vase oder Schale, arbeitet. Die Hände halten ein Werkzeug, möglicherweise eine Töpferscheibe, während sie den Ton auf einer Töpferscheibe formen. Das Atelier ist mit verschiedenen Töpferwerkzeugen und Materialien gefüllt, darunter eine Schale, eine Flasche und eine Tasse, was auf einen gut ausgestatteten Arbeitsbereich für das Töpferhandwerk schließen lässt.

Schnell noch ein Schiff bauen

Kreuzfahrtunternehmen fragen sich, was ihren Passagieren übermorgen gefallen wird. Hier einige Antworten.

Text: Dirk Böttcher
Foto: Dirk Hoppe / Netzhaut

Kindergeburtstag für Manager

Wenn Firmen heute feiern, soll sich das morgen amortisieren. So artet Spaß in Arbeit aus.

Text: Dorit Kowitz
Illustration: Silke Baltruschat

Man trinkt deutsch

Bei Kennern hat hiesiger Wein mittlerweile einen ausgezeichneten Ruf. Dank einer Revolution, heimlich, still und leise angezettelt von eigensinnigen Winzern und Quereinsteigern mit dem notwendigen Kapital.

Text: Manfred Klimek

Der Berufstrinker

Text: Ingo Malcher
Foto: Olivier Hess

Gutes Bier ist eine Kunst. Zumindest in Großbritannien. Zum Glück gibt es Männer wie Keith Rogers, die unermüdlich dafür kämpfen.

Das Bild ist eine Schwarz-Weiß-Fotografie eines älteren Mannes mit Brille und Anzug, der ein Glas Bier hält. Er scheint sich in einer Bar oder einem Restaurant zu befinden, was durch das Vorhandensein eines Spiegels und eines Schildes im Hintergrund angedeutet wird. Der konzentrierte Ausdruck des Mannes und der Geruch des Biers lassen vermuten, dass er das Getränk genießt.

Der nützliche Schädling

Text: Matthias Hannemann
Foto: Thekla Ehling

Das Bild zeigt eine malerische Bergkette mit schneebedeckten Gipfeln vor einem bewölkten Himmel. Im Vordergrund ist ein Gewässer mit einem kleinen Bauwerk oder einer Struktur auf der Wasseroberfläche zu sehen. Die Szene ist aus der Ferne aufgenommen und bietet einen Panoramablick auf die natürliche Landschaft. Das Bild wird als "für alle zugänglich" beschrieben, was darauf hinweist, dass es von Menschen aller Altersgruppen und Fähigkeiten genossen werden kann.

Ausstieg

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