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Eltern-Kind-Büro

In der brandeins-Ausgabe 04/2013 berichteten wir über das Projekt Rockzipfel. Johanna Gundermann hat es ins Leben gerufen, weil sie gern wieder arbeiten, aber ihre Kinder noch nicht in einen Kindergarten geben wollte.





Als Selbstständige hätte sie sich in ein Coworking-Büro einmieten können, Kinder waren dort aber nicht erwünscht. Also eröffnete sie selbst ein Büro für Freiberufler und deren Kinder.

Die Idee: Neben der Miete für den Arbeitsplatz zahlen Eltern auch für die nicht-professionelle Kinderbetreuung. Inzwischen wird das Konzept fleißig kopiert. In München, Dresden und Hamburg gibt es weitere Rockzipfel-Büros. Sie sind im Austausch mit Johanna Gundermann entstanden, man lernt voneinander.

Auch in Berlin und Hannover gibt es Eltern-Kind-Büros. Coworking Toddler, so heißt ein Vorhaben in der Hauptstadt, sucht aktuell auf startnext.com nach Investoren. Das Ziel ist hoch gesteckt: Man will bundesweit expandieren, die Kinder sollen von professionellen Erziehern betreut werden. Dann könnten Eltern ihren Kita-Gutschein dafür nutzen und müssten für den Service nicht mehr zahlen als für einen Kindergartenplatz. Damit wächst die Zielgruppe.

Johanna Gundermann freut sich über die Verbreitung der Idee. Sie fand schon damals: „Jammert nicht über fehlende Kinderbetreuung – packt selbst an!“

Lesen Sie den Artikel der Ausgabe 04/2013:

Selbstständig arbeiten und dabei die Kinder im Blick haben – eine Leipzigerin hat das möglich gemacht.

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