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Peter Schreyer

Was wurde aus Peter Schreyer?

In der brand eins Ausgabe 03/2007 berichteten wir über den Autodesigner Peter Schreyer, der 26 Jahre lang für VW arbeitete und u. a. das Design für den New Beetle und den Audi TT entwarf. Dann wagte er den Sprung nach Korea, zum Autobauer Kia. Mit Erfolg: Das neueste Modell "Kia Soul" bekommt nun den begehrten "red dot design award" – als erstes koreanisches Auto überhaupt.



Die Marke Kia gibt es seit den 40er Jahren. Begonnen haben die Koreaner mit dem Bau von Fahr- und Motorrädern. Erst seit 1993 exportiert Kia auch Autos, die jedoch in Europa und den USA als gesichtslos und unaufregend empfunden wurden.

Mit der Verpflichtung von Peter Schreyer als Chef-Designer sollte sich das ändern. "Für mich gleicht die Aufgabe bei Kia einer Einladung, über weißen Schnee zu fahren und Spuren zu hinterlassen", sagte Schreyer damals.

Sein neuer "Kia Soul" wurde in Kalifornien konzipiert, in Korea entwickelt und bekam in Deutschland sein Feintuning. Der Aufwand hat sich gelohnt. Mit Peter Schreyer wurde "das Design zu einem zentralen Element der Unternehmens-Philosophie", so die red dot-Jury.

Der "red dot design award" wird vom Design Zentrum Nordrhein-Westfalen vergeben und gilt als größter Designwettbewerb weltweit. Allein im Bereich Produktdesign bewarben sich Hersteller von 3200 Produkten aus insgesamt 49 Ländern.

Die festliche Verleihung findet am 29.6.2009 im Essener Opernhaus statt.

Lesen Sie den Artikel aus der Ausgabe 03/2007:

Peter Schreyer gab den Automobilen des Volkswagenkonzerns ihre Formen. Dann bekam er ein unmoralisches Angebot und nahm es an: Heute entwirft der Schöpfer des Audi TT die Autos des Konkurrenten Kia in Korea. Kann das gut gehen?

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