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Das Bild zeigt einen Wasserturm in Schwarz-Weiß, der sich deutlich vor dem Hintergrund einer nebelverhangenen Berglandschaft im Vordergrund abhebt. Der Turm ist von üppig grünen Bäumen und Sträuchern umgeben, was eine friedliche und malerische Szenerie schafft. Die neblige Atmosphäre verleiht der Gesamtkomposition einen Hauch von Geheimnis und Ruhe.

Forschung noi

Wie aus einer ehemals faschistischen Idee ein modernes Innovationszentrum wurde: Der NOI Techpark in Bozen bringt Spitzenforschung, Unternehmen und Startups zusammen. Dabei war das Gelände einst der „dunkle Fleck“ der Stadt. 


Wer durch die Tore des NOI Techparks im Süden von Bozen schreitet, spürt eine eigentümliche Spannung. Auf der einen Seite stehen die monumentalen, denkmalgeschützten Bauten des rationalistischen Stils der 1930er-Jahre – klare Linien, roter Ziegel, Bauhaus-Ästhetik. Auf der anderen Seite glänzt ein futuristischer Neubau, dessen Fassade aus schwarzem Aluminiumschaum besteht. „Das ist die Brücke zu unserer Vergangenheit“, sagt Ulrich Stofner, CEO des Techparks. „Denn wir stehen hier auf dem Gelände der ehemaligen Aluminiumwerke Montecatini, einst das größte Werk seiner Art in ganz Italien.“

Radikale Innovation braucht mehr als gute Ideen. Sie braucht Methode. Alpha Innovation hilft Unternehmen, aus Zukunftssignalen neue Chancen, tragfähige Konzepte und klare Entscheidungen abzuleiten.

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Das Bild zeigt das Logo eines Unternehmens namens „ALPHA INNOVATION“. Das Logo besteht aus einem stilisierten „A“ und „N“ in einem geometrischen Design, wobei das Wort „ALPHA“ in einer größeren Schriftgröße geschrieben ist. Der Firmenname „TECHPARK SOOTIROL/ALTO ADGE“ ist ebenfalls im Logo enthalten. Die Designelemente sind schwarz-weiß, und der Firmenname ist in einer modernen, serifenlosen Schriftart geschrieben. Das Logo wirkt zugänglich und ist für alle Nutzer, einschließlich derjenigen mit Sehbehinderungen, gut lesbar.
Das Bild zeigt ein modernes Gebäude mit einem geometrischen, kantigen Design, das sich durch eine Mischung aus schwarzen und gelben Elementen auszeichnet. Das Gebäude steht auf einer Rasenfläche mit einem Baum und einem kleinen Garten, wodurch ein optisch ansprechender Kontrast zwischen dem von Menschenhand geschaffenen Bauwerk und der natürlichen Umgebung entsteht. Die Szene wurde aus einem niedrigen Blickwinkel aufgenommen, wodurch die Höhe des Gebäudes und seine architektonischen Merkmale besonders hervorgehoben werden.
Das Bild zeigt einen modernen, minimalistischen Raum in Schwarz-Weiß. Im Raum steht ein großer Bildschirm, auf dem das Bild eines Gebäudes zu sehen ist, und vier bunte Stühle sind im Raum verteilt. Der Raum scheint ein Seminar- oder Besprechungsbereich zu sein, wie der Schriftzug „SEMINAR AREA“ an der Wand vermuten lässt. Die gesamte Gestaltung und Aufteilung des Raums lassen auf einen zeitgemäßen und funktionalen Raum für Präsentationen oder Diskussionen schließen.
Das Bild zeigt ein modernes Gebäude mit einer großen Glasfassade und einer Backsteinfassade, das in einer parkähnlichen Umgebung liegt, mit einem rechteckigen Teich im Vordergrund. Die Szene wird von Bäumen und einer Straßenlaterne eingerahmt, was eine ruhige und einladende Atmosphäre schafft.

Ein Erbe aus Stahl und Ideologie

Die Geschichte dieses Areals ist so komplex wie die Geschichte Südtirols selbst. 1935/36 ließ der faschistische Diktator Benito Mussolini das Industriegebiet Bozen Süd auf dem Reißbrett entwerfen. Wo zuvor 50.000 Obstbäume blühten, wurde in einem Gewaltakt eine Industriezone aus dem Boden gestampft. Das Ziel war doppelt strategisch: Zum einen wollte Italien wirtschaftlich autark werden – besonders bei kriegswichtigen Materialien wie Aluminium, Stahl und Magnesium. Der hohe Energiebedarf wurde schon damals teils durch Wasserkraft gedeckt. Zum anderen verfolgte das Regime eine aggressive Italianisierungspolitik. Tausende Arbeiter aus dem Veneto und Süditalien wurden angelockt, um das deutschsprachige Südtirol demografisch zu verändern.

Jahrzehntelang war „Bozen Süd“ das Herz der Schwerindustrie - ein Ort von Ruß und Abgasen, Schwermetallen und Umweltzerstörung. Kein Wunder also, dass die Bozner Bevölkerung trotz wirtschaftlichem Aufschwung ein eher ambivalentes Verhältnis zu ihrem Industriegebiet hatte. Mit der Schließung des Aluminiumwerkes 1991 stellte sich die Sinnfrage: Was tun mit dem „dunklen Fleck“?

Das Bild ist eine Schwarz-Weiß-Fotografie, die einen hohen, kunstvoll verzierten Wasserturm mit rundem Dach zeigt, der vor einem modernen Gebäude mit einer gitterartigen Fassade steht. Die Aufnahme wurde aus einem niedrigen Blickwinkel gemacht, wodurch die Höhe und Erhabenheit des Turms besonders hervorgehoben werden. Die Szene scheint in einer städtischen Umgebung zu spielen, wobei das Gebäude und der Wasserturm die Hauptblickpunkte bilden.

Radikal neu denken, statt nur zu optimieren

Mit der im NOI Techpark in Bozen entwickelten Methode Alpha Innovation lernen Unternehmen, über das Bestehende hinauszudenken, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und daraus neue Chancen abzuleiten. Das Ziel: nicht kontinuierliche Optimierung, sondern radikale Innovation. Der Weg dahin: ein dreistufiger, faktenbasierter Prozess, der Zukunftssignale in tragfähige Konzepte und strategische Entscheidungen übersetzt.

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NOI: Nature, „Neu“ und Wir

Die Antwort der Südtiroler Landesregierung war mutig: Sie investierte über 120 Millionen Euro in ein Projekt namens NOI (Nature of Innovation). Der Name ist Programm und Wortspiel zugleich: Im Südtiroler Dialekt bedeutet „Noi“ eben neu, und auf Italienisch heißt „Noi“ wir. „Denn Innovation entsteht nur im Zusammenspiel aller Beteiligten: die Region, die Wirtschaft, Wissenschaft und Lehre“, betont Stofner.

Seit der Eröffnung 2017 hat sich das Gelände in ein internationales Innovationsviertel verwandelt. Über 120 Unternehmen haben hier ihren Sitz, darunter Weltmarktführer wie der Seilbahnhersteller Leitner. Vier Forschungsinstitute und die Freie Universität Bozen mit der neuen Fakultät für Ingenieurwesen sind in die alten Hallen gezogen oder haben neu gebaut. Über 70 Forschungslabore bieten eine Infrastruktur, die sich sehen lassen kann. Und mehr als 30 Startups nutzen die Nähe zu Forschung und Kunden. Mittlerweile arbeiten jeden Tag rund 2.400 Menschen auf dem NOI-Campus - weit mehr als im ehemaligen Aluminiumwerk.

Das Bild zeigt einen Innenraum mit einer auffälligen architektonischen Gestaltung, geprägt von Holzwänden und einer runden Leuchte, die von der Decke hängt. Der Raum wirkt wie ein moderner, offen gestalteter Bereich, in dem sich natürliches und künstliches Licht vermischen. Die Perspektive des Bildes ist vom Boden aus nach oben zur Decke gerichtet, wodurch die Höhe und die Erhabenheit des Raums betont werden.
Das Bild zeigt den geräumigen, hellen Innenraum eines Gebäudes mit hohen Decken und großen Fenstern. Der Boden besteht aus poliertem Beton, und die Wände sind weiß gestrichen. An den Wänden befinden sich mehrere große Fenster, durch die reichlich Tageslicht in den Raum fällt. An der Decke ist ein Oberlicht zu sehen, das zur allgemeinen Helligkeit des Raumes beiträgt. Das Bild scheint aus einem niedrigen Blickwinkel aufgenommen worden zu sein, wodurch die Höhe und die Erhabenheit der architektonischen Gestaltung betont werden.

Von der Schwerindustrie zum Green Tech

Es ist eine Ironie der Geschichte: Ausgerechnet die Energieintensität der alten Aluminiumwerke ebnete den Weg für Südtirols heutige Stärke im Bereich Green Tech. Da die Aluminiumproduktion Unmengen an Strom fraß, wurden in Südtirol massiv Wasserkraftwerke gebaut. Heute ist dieses Wissen um erneuerbare Energien eines der Fundament des Techparks.

Man forscht an der Energieeffizienz von Gebäuden, an Wasserstofftechnologien und an der Ernährung der Zukunft. „Wir haben zum Beispiel das Auge der Welt auf Bozen gerichtet, als wir Professor Marco Gobetti, einen der weltweit führenden Experten für Lebensmittelfermentation, hierher holten“, sagt Stofner. Heute forschen Weltkonzerne wie Barilla oder Nestlé in den Bozner Laboren.

Das Rückgrat der Südtiroler Wirtschaft bilden jedoch klein- und mittelständische Betriebe. Auch ihnen öffnet Stofner die Türen zu den Laboren, zu einem Kitchen Lab und einem Maker Space. Themen wie Fachkräftemangel, Digitalisierung oder Überbürokratisierung werden behandelt. Es gibt eine jährliche Software-Konferenz und bei Petra Seppi kann man sein gesamtes Geschäftsmodell auf Zukunftsfähigkeit testen lassen. Seppi ist Leiterin für Innovation Management. „Viele Unternehmen wissen, dass sie sich verändern müssen, aber sie wissen nicht, wie“, sagt sie. In einem wissenschaftlich begleiteten Prozess setzt sie die Firmen „auf Anfang“ und fragt: Welche neuen Technologien (KI, Robotik) wären nützlich? Was brauchen die Menschen und Kunden in 10 Jahren wirklich? Und wie nachhaltig ist mein Geschäftsmodell bezogen auf die Umwelt? Dann werden Chancen, Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit analysiert. Es kann sein, dass dabei alte Geschäftsmodelle ganz über Bord geworfen werden, um Platz für Neues zu schaffen. Seppi denkt da radikal.

Oft muss man seine eigene Geschichte jedoch nicht auslöschen, um Zukunft zu gestalten. Der NOI Techpark selbst ist der beste Beweis dafür. Wo früher Mussolini seine Macht demonstrierte, skaten heute Studenten und diskutieren Start-up-Gründer über Zweiphasenströmungen und Unterwasserdrohnen. Und das Wasser aus der Tiefe unter dem alten Fabrikgelände wird heute für die energiesparende Klimatisierung der Büros genutzt. Bozen Süd ist nicht mehr der dunkle Fleck – es ist der Ort, an dem Südtirol leuchtet.

Weltmarktführer aus der Region 

Leitner (Seilbahnen)
Durst (Industriedrucker)
Loacker (Waffeln)
Dr. Schär (glutenfreie Ernährung)


Das Bild zeigt eine Gruppe von Menschen in einem Raum mit einem gelben Stuhl, einer Weißwandtafel und einem rot-blau getönten Glasfenster. Die Personen scheinen sich in einer Diskussion oder einer Präsentation zu befinden; einige stehen, andere sitzen. Der Raum strahlt eine moderne und professionelle Atmosphäre aus, wobei die Farbkombination aus Gelb, Weiß und Rot eine optisch ansprechende Umgebung schafft.

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Unternehmen optimieren schneller denn je – und riskieren trotzdem, morgen nicht mehr relevant zu sein. Petra Seppi vom NOI Techpark erklärt, warum radikale Innovation mehr Distanz braucht und wie Alpha Innovation dabei hilft.

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Das Bild zeigt zwei Personen mit Kopfhörern in einer Büroumgebung, im Hintergrund ist ein Schild mit der Aufschrift „ALPHA INNOVATION“ zu sehen.

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Alpha Innovation Retreat: Ein Deep Dive

Abseits des Tagesgeschäfts arbeiten Teams im Alpha Innovation Retreat an neuen Perspektiven, tragfähigen Konzepten und klaren Entscheidungen für den nächsten Schritt. Immersive Erlebnisse helfen, gewohnte Denkmuster zu verlassen.

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Das Bild zeigt einen großen, offenen Innenhof mit einem modernen Gebäude, das in der Mitte eine markante, turmartige Struktur aufweist. Mehrere Personen bewegen sich im Innenhof, und in der Nähe stehen Fahrräder. Die Szene scheint einen öffentlichen Raum mit einer Mischung aus verschiedenen Architekturstilen darzustellen, darunter ein Backsteingebäude auf der linken Seite und ein Glasgebäude auf der rechten Seite. Die allgemeine Atmosphäre vermittelt den Eindruck einer geschäftigen städtischen Umgebung.

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Alpha Innovation Live – am 9.9.2026 in Bozen

Wie müssen Unternehmen organisiert sein, damit radikale Innovation möglich wird? Alpha Innovation Live bringt am 9. September 2026 Führungskräfte und Innovationsverantwortliche zusammen – mit Impulsen zu Struktur, Kultur, Führung und KI.

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