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brand eins 04/2003

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Titel: Sie sind alle so dumm, und ich bin ihr Chef.

Schwerpunkt: Führung

Zum Inhalt dieses Heftes schreibt Chefredakteurin Gabriele Fischer in ihrem Editorial:

Führe deinen Nächsten wie dich selbst

• Schöne deutsche Worte. Personalarbeit zum Beispiel. Die Aufgabe ist klar: Wie wird aus dem Mitarbeiter ein guter Mitarbeiter? Die Antwort auch: durch Arbeit. Harte Arbeit. Am Personal. Gute Führungskräfte dagegen arbeiten mit Menschen. Und sehr gute haben zudem verinnerlicht, was Reinhard K. Sprenger, Autor des Management-Bestsellers „Mythos Motivation“ schon vor Jahren jedem Manager in die Führungsfibel schrieb: „Sie können Ihre Mitarbeiter nicht motivieren. Aber Sie können aufhören, sie zu demotivieren.“ Leicht gesagt in einer Zeit, in der schon die morgendliche Zeitungslektüre wie ein Depressivum wirkt: Wirtschaftskrise, überall Entlassungen, Manager im Ausnahmezustand und eine Bundesregierung, ganz ohne Plan und Ziel (S. 22). Doch gerade jetzt ist gute Führung so wichtig wie eine nach vom gerichtete Strategie. Wer beides hat, muss sich auch in diesen Zeiten nicht im Chefbüro verschanzen. Ulrich Hemel zum Beispiel, Theologe, Berater und heute Vorstandsvorsitzender der Paul Hartmann AG (S. 80), scheint intuitiv all das zu beherrschen, was brandeins-Kolumnist C.P. Seibt aus rund 45 Jahren als Manager, Unternehmer und Berater destilliert: Gute Führende „zeigen zum Horizont, erzählen die Geschichte und mobilisieren alle durch eine einfache Bewegung: Sie gehen voran“ (S. 78). Das hilft allerdings nicht, wenn die Organisation den Blick verstellt. Wie die Welt in kleinen wie großen Firmen zu organisieren ist – das ist ein Thema, das ganze Bibliotheken füllt, immer neue Theorien gebiert und im Konzern die Personalabteilung quält. Mit immer neuen Reorganisationen wird dort, im Konzern, von jener Abteilung vor allem erreicht, was auch eine Klimaanlage kann: frischer Wind, allerdings mit Nebenwirkungen. Wohl dem, der sich die Frage, mit wem er wie arbeiten will, rechtzeitig stellt – und auch die Macht hat, seine Lösung umzusetzen. Unternehmer sind das oft, aber auch gute Vorstandsvorsitzende. Was dabei herauskommen kann: ab Seite 64. Einen Baukasten fürs gute Klima im Betrieb werden Sie allerdings nicht finden: Jede der Lösungen setzt eigenes Nachdenken voraus, die Bereitschaft, zwischen den eigenen und den Bedürfnissen der Kollegen Beziehungen zu schaffen. Und keine funktioniert ohne Mut und Persönlichkeit – nicht nur an der Spitze, sondern auf allen Ebenen. Das ist das Gute daran.

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