Mit Micky Maus auf Kreuzfahrt
In den USA tobt derzeit eine Übernahmeschlacht um den Hollywoodkonzern Warner Bros. Der Konkurrent Disney kann sich entspannt zurücklehnen.
• Die Micky Maus ziert nach wie vor die Titelseite der Konzernabschlüsse von The Walt Disney Company, trägt heute zum Geschäft aber kaum noch etwas bei. Es ist das Filmbusiness, das mit mehr als 42 Milliarden Dollar für knapp die Hälfte des Umsatzes sorgt. Der Konzern hat diese Entertainment genannte Sparte – zu der auch der Nachrichtenkanal ABC gehört – vor sieben Jahren mit der mehr als 71 Milliarden Dollar teuren Übernahme großer Teile des Medienunternehmens 21st Century Fox enorm vergrößert. „Schneewittchen“ war 1937 der erste Blockbuster von Disney, heute heißen sie „Toy Story“, „Star Wars“ oder „Indiana Jones“. Doch die Gewinnmarge dieser Sparte ist, verglichen mit den anderen des Konzerns, nicht nur die niedrigste, sie schwankt auch deutlich. Das Filmgeschäft ist riskant, die Konkurrenz groß.
Der Artikel ist Teil unserer Ausgabe Sichtbarkeit in Zeiten von KI.
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