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Prototyp – ReWorth Blocks

Eine junge Firma aus München will Bauschutt zu hochwertigem Material veredeln.



Das Bild zeigt eine Person, die eine große Industriemaschine in einer Laborumgebung bedient. Die Maschine hat eine rote kreisförmige Öffnung, und die Person trägt einen Laborkittel und eine Schutzbrille.
Abbildung: © Fraunhofer IBP

• In Deutschland fallen rund 200 Millionen Tonnen Bauschutt pro Jahr an – das ist mehr als die Hälfte des gesamten Abfallaufkommens. Das meiste landet auf Deponien oder wird im Straßenbau zum Auffüllen verwendet. Darunter auch fünf Millionen Tonnen Feinanteile, aus denen ein Münchener Start-up Porenbetonsteine zum Beispiel für den Hausbau pressen will.

Für Porenbeton wird eine Mischung aus Quarzsand, Kalk, Zement, Wasser und Aluminium aufgeschäumt. Der Schaum muss stabil bleiben, kann dann zersägt und bei 200 Grad Celsius und zwölf Bar Druck ausgehärtet werden. Stimmt das Mischungsverhältnis nicht oder sind Fremdstoffe enthalten, fällt der Schaum in sich zusammen. „Das ist wie beim Kuchenbacken“, sagt Esther Heyse, 25. Mit dem Materialwissenschaftler Oskar Leibnitz, 27, hat sie 2025 ReWorth Blocks gegründet. Damit will sie 50 Prozent der Mischung durch ein heterogenes Recyclingmaterial aus Bauschutt ersetzen.

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