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Das Bild zeigt einen Mann, der vor einem Glasfenster steht und mit einer Sprühdose darauf schreibt. Auf dem Fenster ist eine Botschaft in roten und grünen Farben zu sehen, mit dem Wort „DOGE” in großen Buchstaben.

Doge

Den Staat verschlanken – das war das Ziel des Projekts Doge. Rund 300.000 Menschen in den USA verloren ihren Job. Hier erzählen zwei von ihnen ihre Geschichte.


• Anfang 2025 trat der Techmilliardär Elon Musk mit einer Kettensäge an, um die US-Staatsausgaben radikal zu kürzen. Durch einen Präsidialerlass von Donald Trump wurde die Taskforce Doge mit weitreichenden Kompetenzen ins Leben gerufen, um vor allem die Ausgaben für Forschung, Entwicklungshilfe und Klimaschutz stark zu reduzieren. Doge steht für Department of Government Efficiency – was offiziell klingt. Aber Doge war weder eine eigenständige Behörde noch vom Kongress legitimiert. Ende 2025 wurde Elon Musks Kettensäge-Truppe außer Dienst gestellt, doch die Folgen bleiben.

Mit Doge wollte man zwei Billionen Dollar an Staatsausgaben sparen. In mehreren Kündigungswellen wurden rund 300.000 Menschen aus dem Staatsdienst entfernt. Außerdem wurden Forschungsprojekte beendet und Förderungen gestrichen.

Was das Ganze gebracht hat? Die bisherigen Befunde sind ernüchternd. Das Congressional Budget Office sieht keinen Netto-Spareffekt. Stattdessen entstanden Kosten durch Gerichtsverfahren, Verwaltungsausfälle, Projektverzögerungen und durch den Verlust von Fachwissen.

Die ehemaligen Staatsdiener Tom di Liberto und Jeanette Dingle erfuhren am eigenen Leib, was Effizienz für die Trump-Regierung bedeutet.

Ein Mann sitzt auf einem grasbewachsenen Hügel, trägt einen Pullover und eine Brille, vor einem ruhigen Hintergrund aus Bäumen und einem Zaun.

Tom di Liberto arbeitete für die Nationale Ozean- und Atmosphärenbehörde.

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