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Das Bild zeigt eine malerische Landschaft mit einer großen Felsformation in der Mitte, umgeben von sanften Hügeln und Tälern. Die Szene ist in natürliches Licht getaucht, das die leuchtenden Farben der grünen Felder und die raue Struktur der Felsformation hervorhebt.

Mussomeli Sizilien

Die sizilianische Kleinstadt Mussomeli bietet leer stehende Häuser zum Schnäppchenpreis. Und lockt so ausländische Entrepreneure an, Ruheständler und einen berühmten Koch, der Alteingesessene und Zugezogene zusammenbringt.


Das Bild zeigt eine malerische Kopfsteinpflasterstraße in einer Kleinstadt in der Abenddämmerung. Die Straße ist von alten Steinhäusern gesäumt, und an den Seiten sind einige Straßenlaternen zu sehen. Der Himmel ist in Orangetönen gehalten, was auf die untergehende Sonne hindeutet.

Noch viele Immobilien im Angebot: die Altstadt. Oben: das hügelige Hinterland

Das Bild zeigt die Hand einer Person, die einen Bündel bunter Schlüssel hält, die wie eine Sammlung verschiedener Schlüssel aussehen, möglicherweise für einen Schlüsseldienst oder einen Schlüsselanhängerladen. Die Schlüssel hängen an Schnüren, und die Person trägt eine schwarze Jacke. Der Hintergrund ist dunkel, was die bunten Schlüssel im Vordergrund hervorhebt.

So unterschiedlich die Schlüssel, so unterschiedlich der Zustand der Häuser

• Die Geschichte Siziliens ist geprägt von Eroberern. Das sieht man unter anderem an den griechischen Tempelruinen bei Agrigent oder an dem von Arabern und Normannen geprägten Stil berühmter Kirchen und Palazzi in Großstädten wie Palermo. Auch heute zieht es Fremde auf die italienische Insel, vornehmlich in die Dörfer und Kleinstädte. Sie mögen das Klima, den unaufgeregten Lebensrhythmus, vor allem aber: die Schnäppchen. Die neuen Eroberer bauen keine Paläste, sondern richten verlassene, spottbillige Immobilien her, sogenannte Ein-Euro-Häuser.

Zum Beispiel in Mussomeli, einem Städtchen, das rund 100 Kilometer südöstlich von Palermo liegt. Danny McCubbin, 61, war einer der ersten Ausländer, der hierherzog. Der Australier sitzt in einem Ladenlokal am Marktplatz, über der Tür steht „The Good Kitchen“. Drinnen arbeitet er an seinem Laptop: „Take a seat, I am just checking on some food.“ Es geht um die Ware, die ihm Supermärkte heute liefern werden: abgelaufene Lebensmittel, die sonst verderben würden.

McCubbin hat eine Mission, die da lautet: „Essen ist eine Art, Menschen zusammenzubringen.“ Er hat sich als Koch einen Namen gemacht, im Team mit Jamie Oliver in London ein Ausbildungsrestaurant für benachteiligte Jugendliche gegründet sowie Ministry Food, eine Initiative, die Menschen mit wenig Geld gesunde Ernährung nahebringt. Nach dem Brexit-Beschluss 2016 wollte der Sozialunternehmer, der finanziell ausgesorgt hat, nicht länger in Großbritannien bleiben, hörte von der Ein-Euro-Haus-Kampagne in Mussomeli und dachte sich: „Warum nicht ein ähnliches Projekt in Sizilien beginnen?“ Also kaufte er 2019 eine geräumige Ruine mit angebautem Stall für einen Euro.

Danny McCubbin ist so etwas wie der Geburtshelfer des neuen Mussomeli, weil er Menschen aus aller Welt dazu brachte, ihm zu folgen. Als eine britische Produktionsfirma eine Serie über britische Auswanderer drehen wollte, holte McCubbin das Fernsehteam in das Städtchen. Ein paar Jahre zuvor hatten Bürgermeister überall auf Sizilien mit der Ein-Euro-Haus-Kampagne die Initiative gegen die drohende Entvölkerung ihrer Kommunen ergriffen. Nirgends sollte das so gut funktionieren wie in Mussomeli.

Das Bild zeigt eine malerische Stadt, die sich an einen Hügel schmiegt, mit einer dichten Ansammlung von Gebäuden und Bauwerken. Die Stadt scheint an einem steilen Hang erbaut zu sein, über ihr erstreckt sich ein strahlend blauer Himmel.

Schön gelegen: Blick auf das 10.000-Einwohner-Städtchen Mussomeli

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