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Was ist los auf dem Arbeitsmarkt?



Diese Grafik vergleicht die Anzahl der Arbeitslosen mit den gemeldeten offenen Stellen in Deutschland.
Im Jahr 2005 lag die Zahl der Arbeitslosen bei einem Höchststand von 4,86 Millionen. Nach einem langjährigen Rückgang bis auf 2,27 Millionen im Jahr 2019 stieg die Zahl zuletzt wieder an und lag im März 2026 bei 3,02 Millionen.
Seit 2022 ist auch die Zahl der offenen Stellen gesunken, zuletzt auf rund 1,26 Millionen.

I: Die aktuelle Lage

Der „kranke Mann Europas“ – so wurde Deutschland Anfang der Nullerjahre genannt. Auf dem Höhepunkt waren rund fünf Millionen Menschen ohne Arbeit, knapp zwölf Prozent aller Erwerbsfähigen. Nach den Arbeitsmarktreformen unter Gerhard Schröder ging die Quote jahrelang zurück, bis zu einem Tiefstand von fünf Prozent im Jahr 2019. Seit der Coronapandemie steigen die Arbeitslosenzahlen wieder – und lagen in den ersten drei Monaten des Jahres über der Drei-Millionen-Marke.

Seit 2022 ist auch die Zahl der offenen Stellen gesunken, auf jüngst rund 1,3 Millionen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung führt das auf die schwache wirtschaftliche Entwicklung und den Strukturwandel zurück.

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