Knowunity
jaa, bro, todes easy đ*
Wie finden Jugendliche den richtigen Job und Unternehmer die passenden Talente? Antworten liefert die KI der Lernplattform Knowunity.
WOW, du bist top 10! Schlau oder GlĂŒck? đ€š
Knowunity nach einem gut gelösten Geschichtsquiz
âViel besser als Unterrichtâ: die App Knowunity
Mein Sohn Elias ist 18 Jahre alt. Er geht viermal pro Woche ins Gym und fĂŒnfmal pro Woche ins Gymnasium.
Im Gym trainiert er an den modernsten GerÀten. Sein Work-out hat er mit ChatGPT entworfen, ebenso seinen darauf abgestimmten ErnÀhrungsplan. Den Trainingsfortschritt dokumentiert er mit der App Lyfta. Seine Freunde nutzen sie auch, so können sie sich online vergleichen.
Ins Gymnasium schleppt er einen Rucksack voller SchulbĂŒcher, und manche Lehrer legen noch immer Folien auf Overheadprojektoren oder schreiben mit Kreide an die Tafel. Die Schule hat eine Homepage, die sie âNetzseiteâ nennt, im Sekretariat steht ein FaxgerĂ€t.
Deutsche Schulen gehören im internationalen Vergleich zu den Schlusslichtern bei der Digitalisierung des Unterrichts. Nur jede zweite ist nach einer Umfrage unter SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern durch das Bayerische Forschungsinstitut fĂŒr Digitale Transformation ausreichend mit Computern und digitalen Medien ausgestattet. Nur 28 Prozent aller Lehrerinnen und Lehrer fĂŒhlen sich sicher im Umgang mit KI-Tools. 76 Prozent der SchĂŒler vermissen laut einer Befragung der Vodafone-Stiftung KI-Kompetenz an ihren Schulen.
Das ist die Welt der Generation Z (JahrgĂ€nge 1995 bis 2010): In der Schule erlebt sie die Vergangenheit, auĂerhalb die Zukunft. 74 Prozent aller 14- bis 20-JĂ€hrigen nutzen zu Hause KI.
Elias auch. Hausaufgaben macht er mit der Hilfe von ChatGPT, Gemini oder Claude. Seiten aus dem Mathebuch, die der Lehrer mangelhaft oder gar nicht erklĂ€rt hat, fotografiert er ab und lĂ€dt sie auf NotebookLM hoch. Die Recherchehilfe macht daraus einen Podcast mit zwei sympathischen Sprechern, eine Lernkarte, eine Infografik, ein Quiz oder ein Video â ganz nach Wunsch. âViel besser als Unterrichtâ, sagt Elias.
Neuerdings hat er auch das Lernprogramm Knowunity installiert. Laut dem gleichnamigen Anbieter nutzt es jeder zweite bis dritte SchĂŒler in Deutschland. Die App gibt es in einer kostenlosen Basisversion und der sogenannten Pro-Version, die zusĂ€tzliche Funktionen hat und im Abo je nach Laufzeit zwischen 1,49 und 9,99 Euro pro Woche kostet.
Nur acht Prozent der Nutzer leisten sich die Bezahlversion â trotzdem machen die AbogebĂŒhren den Löwenanteil des Umsatzes aus. Werbeanzeigen sorgen fĂŒr weitere Einnahmen.
Knowunity nutzt das Wissen von 70.000 guten SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern in Deutschland. Diese sogenannten Knower laden Lernzettel, PrĂ€sentationen, Ăbungsaufgaben und Zusammenfassungen hoch. Algorithmen ordnen diese Materialien den rund 30 Millionen Jugendlichen zu, die entsprechende Fragen stellen. Drei Millionen Inhalte gibt es in den digitalen Archiven. Auf Wunsch serviert die Software sie in Form von Audio, Grafiken oder als Quiz.
Eine Beispielfrage aus dem Geschichtsquiz fĂŒr die 11. Gymnasialklasse in Bayern: Was war der Hauptzweck der römischen Thermen?
1. Das Waschen von Kleidung
2. Körperpflege und Geselligkeit
3. Lagerung von Getreide
4. Ausbildung von Soldaten
Richtige Antwort: 2.
Knowunity lobt: â Geeeeil!, in GrĂŒn.
Wenn die Antwort falsch ist, mahnt die App:
x Nicht ganz richtig.
Fast so jung wie die Kunden: Knowunity-BeschÀftigte am Sitz in Berlin
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