Wie geht es dem Wasser?
Weltweiter Verbrauch von Süßwasser seit 1900
in Milliarden Kubikmetern
Im vergangenen Jahrhundert ist der weltweite Wasserverbrauch um 500 Prozent gestiegen, unter anderem durch das Bevölkerungswachstum und die Intensivierung der Landwirtschaft. Heute wird vielerorts mehr Wasser genutzt, als die Natur bereitstellt. Deshalb werden immer tiefer liegende Grundwasservorräte angezapft, die sich nur sehr langsam erneuern. Die Karte zeigt, wie weit Wasserbedarf und -ressourcen hierzulande auseinanderklaffen – den sogenannten Wasserstress.
Wassermangel ließe sich unter anderem dadurch verringern, dass Felder noch effizienter bewässert würden und wir weniger Lebensmittel verzehrten, für deren Produktion viel Wasser nötig ist (siehe rechte Seite). Dass die fortschreitende Erderwärmung ebenfalls Wasser kostet, müssen wir wohl nicht mehr sagen.
Wasserstress in Deutschland
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Er ist Teil unserer Ausgabe Wert der Natur