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Wie geht es dem Wald?



Gesundheit der Bäume in Deutschland seit 1984

in Prozent
Das Bild ist ein Balkendiagramm, das die Veränderung der Anzahl der Bäume in einem Wald im Laufe der Zeit darstellt. Das Diagramm ist in zwei Abschnitte unterteilt, wobei die linke Seite die Jahre von 1984 bis 2023 und die rechte Seite die Jahre von 1990 bis 2023 darstellt. Das Diagramm zeigt, dass die Anzahl der Bäume im Laufe der Zeit abnimmt, wobei der Tiefpunkt im Jahr 2010 erreicht wird. Die Grafik ist auf der rechten Seite mit dem Text "Kronen sind ausgedictet" beschriftet.

Mit 11,5 Millionen Hektar bedecken Wälder ein Drittel des Landes. Als Lebensraum, Kühlsystem, Rohstoffquelle und Erholungsort sind intakte Wälder essenziell. Aber: Dem deutschen Wald geht es schlecht. Bei den vier häufigsten Arten – Fichte, Kiefer, Buche, Eiche – gelten vier von fünf Bäumen als krank. In den vergangenen Jahren wurden deshalb viele geschädigte Exemplare gefällt. Vor allem Insekten setzen den Bäumen zu. 2020 und 2021 fielen dem Borkenkäfer jeweils mehr als 40 Millionen Kubikmeter Holz zum Opfer. Der Schädling profitiert von steigenden Temperaturen und Trockenheit. Der schlechte Gesundheitszustand des deutschen Waldes hat auch Folgen fürs Klima: Zwischen 2017 und 2022 hat er laut jüngster Bundeswaldinventur erstmals mehr CO2 abgegeben als gespeichert.

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