Wie geht es dem Wald?
Gesundheit der Bäume in Deutschland seit 1984
in Prozent
Mit 11,5 Millionen Hektar bedecken Wälder ein Drittel des Landes. Als Lebensraum, Kühlsystem, Rohstoffquelle und Erholungsort sind intakte Wälder essenziell. Aber: Dem deutschen Wald geht es schlecht. Bei den vier häufigsten Arten – Fichte, Kiefer, Buche, Eiche – gelten vier von fünf Bäumen als krank. In den vergangenen Jahren wurden deshalb viele geschädigte Exemplare gefällt. Vor allem Insekten setzen den Bäumen zu. 2020 und 2021 fielen dem Borkenkäfer jeweils mehr als 40 Millionen Kubikmeter Holz zum Opfer. Der Schädling profitiert von steigenden Temperaturen und Trockenheit. Der schlechte Gesundheitszustand des deutschen Waldes hat auch Folgen fürs Klima: Zwischen 2017 und 2022 hat er laut jüngster Bundeswaldinventur erstmals mehr CO2 abgegeben als gespeichert.
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Er ist Teil unserer Ausgabe Wert der Natur