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Blick in die Bilanz – Fressnapf

Fressnapf, der Händler für Heimtierbedarf, ist so profitabel, dass er auch größere Fehlinvestitionen locker wegsteckt.



• Die Liebe zu Hund, Katze oder Kanarienvogel übersteht alle Krisen und sorgt bei der Fressnapf-Gruppe für ebenso stabile wie profitable Geschäfte. Das Unternehmen erzielte laut jüngstem veröffentlichten Konzernabschluss bei einem Umsatz von mehr als 2,8 Milliarden Euro eine Rohmarge von 48 Prozent – da würden bei Aldi, Lidl oder Rewe die Sektkorken knallen, deren Rohmarge schätzungsweise um ein Drittel niedriger ist. Einzelhandelstypisch sind dagegen die mit 40.000 Euro pro Person und Jahr eher niedrigen Personalkosten des Händlers für Heimtierbedarf.

Die Gewinne waren in den vergangenen Jahren so üppig, dass sowohl viel Geld an die Gesellschafter ausgeschüttet als auch große Summen im Unternehmen belassen werden konnten. Die Eigenkapitalquote beträgt daher knapp 60 Prozent. Die Firma ist also kerngesund und finanziell von niemandem abhängig, außer von ihren treuen Kundinnen und Kunden.

Umso mehr überrascht der Verlust im Jahr 2023.

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