Tumor on a chip
Ein Potsdamer Start-up bildet bösartige Geschwulste nach. Ziel ist eine schnelle, individuelle Krebsbehandlung.
Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 08/2025.
• Es gibt zahlreiche Versuche, menschliche Organe auf einem Chip darzustellen. Dazu nimmt man zum Beispiel Nierenzellen, injiziert sie in kleine dreidimensionale Plattformen und verbindet sie mit Flüssigkeiten. Die Hoffnung ist, dass sich solche Zellen verhalten wie ein ganzes Organ. Dann kann man an ihnen Medikamente testen: Wie reagieren die Zellen? Welche Wirkungen und Nebenwirkungen hat das verabreichte Medikament?
Eine, die sich mit dieser Technik beschäftigt, ist Ghazaleh Madani. Ihre Mutter erkrankte an Krebs (und überlebte), als sie noch an der University of Medical Sciences in Isfahan, Iran, studierte. 2020 wechselte Madani an die Universität Potsdam und machte ihren Master in Biochemie und Molekularbiologie. In ihrer Masterarbeit bildete sie einen Tumor auf einem Chip nach – samt umliegendem Gewebe. Das Ziel: Krebszellen von echten Patienten auf die Wirksamkeit individueller Therapien zu testen.
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Er ist Teil unserer Ausgabe Das Geschäft mit dem Urlaub