Vermessene Leidenschaft
Über das Messen und die Wirkung von Gesundheitsdaten.
„You can’t manage what you can’t measure!“Management-Mythos, Autor unbekannt
Wann begann der Mensch, sich zu vermessen?
Wohl vor zwei bis drei Millionen Jahren, als sich die Menschenaffen-Gattung Homo bildete. Als sich Gesichtsschädel, Gehirn und Gebiss entwickelten, begann die Fremd- und Selbstbeobachtung körperlicher wie psychischer Auffälligkeiten – und das Vergleichen und Lernen daraus. Die Fähigkeit zur Selbstbeobachtung sorgt für die zentrale menschliche Überlegenheit gegenüber allen anderen Spezien.
Seit unseren Ursprüngen haben sich die Möglichkeiten der Selbstvermessung stetig weiterentwickelt. Für chronisch Erkrankte oder Spitzensportler gehörte das regelmäßige Messen und Dokumentieren von Vitalitätswerten und Aktivitäten schon seit langer Zeit zum Alltag.
Mittlerweile scheint sich jeder vermessen zu wollen.
Die Technik macht es möglich. In diesem Fall die nicht medizinische Selbsterhebbarkeit von Daten mit körpernahen Messgeräten – tragbaren Trackern, Uhren und nun auch smarten Ringen.
Wir freuen uns, dass Ihnen dieser Artikel gefällt.
Er ist Teil unserer Ausgabe messen + vergleichen