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Feedback – Reaktionen von Leserinnen und Lesern auf unser Jubiläumsheft

Danke!

Das war schön und herzerwärmend, Ihre Briefe, E-Mails und Social-Media-Posts zu lesen – hier eine kleine Auswahl. 



Hurra! Ihr lebt noch!

„Einmal mehr schmunzle ich über euer Heftcover, das mir gerade pink und grell entgegenleuchtet. Diesmal freue ich mich besonders, denn auch bei eurer Jubiläumsausgabe bleibt ihr euch optisch gesehen treu (und habt keinen Quatsch mit goldenen Zahlen und Ährenkränzen angestellt).

Mit dem Start des brand eins Magazins im Jahr 1999 habt ihr die Welt des Wirtschaftsjournalismus um etwas Buntes, sehr Abwechslungsreiches und stets Tiefsinniges bereichert. Und ihr habt etwas ganz und gar Einzigartiges auf dem deutschen Medienmarkt geschaffen.

Ein lustiges wie lehrreiches Highlight bleibt die Ausgabe 07/2003. Dank dieser habe ich gelernt, dass vor der Markteinführung des Toilettenpapiers Charmin bei Procter & Gamble 400 Test-Stuhlgänger nachsitzen mussten. Nun ja, Augen auf bei der Berufswahl … Jedenfalls stelle ich fest: Ihr begleitet mich schon echt lange!“

Daniel Thieme

Michael Peter Gläser

hatte auf die Umstellung von 12 auf 10 Ausgaben in diesem Jahr mit der Prophezeiung reagiert, dass dies wohl der Anfang vom Ende sei und er sowieso seit einiger Zeit ein Nachlassen der Qualität feststelle. Gabriele Fischer hatte ihn gebeten, uns mit genaueren Hinweisen zu helfen – vier Monate hörten wir nichts:

„Jetzt aber zu Ihrer Frage, was ich mit nachlassender Qualität meinte: Ich schrieb ja von einem Bauchgefühl. Und Bauchgefühle so wiederzugeben, dass sie als Begründung verstanden werden können, ist Poeten vorbehalten oder verlangt nach umfangreichen Betrachtungen aus allen vom Gefühl berührten Perspektiven.

Ich will es anders probieren: Ich habe die erste Zweimonatsausgabe durchgeblättert und bis gestern ausgelesen, hatte im Hinterkopf den Inhalt Ihrer den Erscheinungs-wechsel erläuternden E-Mail und den Inhalt meiner E-Mail und Ihre schnelle Rückmeldung und dann heute die Nummer 08 auf dem Tisch – also nach diesem ganzen Synapsentango behaupte ich, dass sich das, was ich vermisst habe (ich hab’ es dann die durchgehende Qualität über alle Seiten genannt), in den Ausgaben davor zwischen den Zeilen, quasi als ,schlechter Spirit‘, breitgemacht hat. Wie sonst könnte ich mir das Gefühl erklären, dass schon seit der letzten Nummer wieder alles ,passt‘? Ich behaupte kühn, dass einige Ausgaben lang zwischen den Zeilen die Unruhe zu spüren war, die ein solcher Prozess mit sich bringt.

Sie sehen mich jedenfalls wieder sehr zufrieden und entspannt. Und mit Ihrem Vorwort in der Jubiläumsausgabe beschreiben Sie schon sehr, sehr gut, was brand eins ausmacht: brand eins tut gut – ganz einfach.“

Titelseite des Magazins "brand eins" mit dem großen Schriftzug "Geld für alle!" in Pink und Weiß. Darunter steht in kleinerer Schrift: "Echte Helden investieren ins Gemeinwohl". Im oberen Bereich des Titels sind Informationen zur Heftnummer und zum Erscheinungsdatum zu finden. Der Hintergrund ist weiß.

Beim Rollen-Spezialisten Tente

„… wird Ihr Magazin geschätzt und gelesen. Ja, wir haben für die Exemplare, die wir bekommen, noch einen Durchlaufzettel :) Digital funktioniert brand eins nicht, finde ich. Für mich ist es sogar ein Sammlerstück und wird in unserer Firmen-Bibliothek gepflegt. Wann genau ich angefangen habe, brand eins zu lesen, weiß ich leider nicht mehr, aber das älteste Exemplar der Sammlung ist vom Februar 2002.“

Peter Fricke

Nun ist aber mal gut!

„Um es vorwegzuschicken: Ihr macht seit Anbeginn einen geilen Job. Finde ich.

Was ein bisschen nervt, ist dieses immer wieder durchscheinende Narrativ von den 13, an deren Projekt weltweit nur 13 glaubten. Heult doch!

Ganz im Ernst: Das ist Blödfug. Ich erinnere mich bestens an die Gespräche, die von Anfang an über brand eins geführt wurden – als die erste Ausgabe vorlag, weniger konkret auch schon an Bemerkungen, die in der Zeit davor fielen. Privat im Haus Augstein und drum herum, beruflich in den Agenturen, in gewöhnlich gut informierten Kreisen der Wirtschaft.“

Kim Sen-Gupta

Danke für ca. 25 Jahre Zusammensein.

„Ende 1999 plante ich meine Selbstständigkeit. Das monatliche brand eins Heft gehörte dazu. Wurde immer erwartet. Meist mit großer Neugier schnell gelesen. Wir hatten etwas gemeinsam. Und wir haben viel miteinander erlebt, gelitten und erreicht. Insofern fühle ich mich brand eins sehr verbunden. Denn das Heft, die Berichte, die Geschichten, die Impulse, die Menschen haben auch mich und mein unternehmerisches Wirken wie auch mich als Person beeinflusst, sicherlich auch in gewisser Weise geprägt. Diese andere Art des Wirtschaftens, des Miteinander-mehr-möglich-Machen war immer auch meine Denke.“

Thomas Müller

Matthias Oehm, 56, Fachmann für Automobil-Lösungen bei Google, hat eine KI den Preis für ein lebenslanges brand eins Abo berechnen lassen.

Ein Mann mit Vollbart und Brille lächelt in die Kamera. Er trägt eine schwarze Jacke und eine Namenskarte mit der Aufschrift "Matthias Dohrn, Google Cloud". Im Hintergrund sind Menschen und das Logo von Google Cloud zu sehen, was darauf hindeutet, dass er sich auf einer Konferenz oder Veranstaltung befindet.

Foto: © Markus Mielek / Google LLC

brand eins: Rund 2.500 Euro würdest du* für ein lebenslanges Abo bezahlen – wie bist du darauf gekommen?

Matthias Oehm: Ich habe Google Gemini befragt. Mir war klar, ich wollte zum 25. Geburtstag etwas für die nächsten 25 Jahre tun, und das Abo schien mir angemessener als eine Spende – aber ich wusste auch, ich wäre zu emotional, um selbst einen angemessenen Preis zu setzen.

Also sollte es die KI richten. Wie lautete der Auftrag?

„Berechne den Einmalpreis eines lebenslangen Zeitschriften-Abos (mit einer Mindestlaufzeit 25 Jahre), welches 10-mal im Jahr erscheint und 12 Euro je Ausgabe kostet. Wie viel muss ein 56-Jähriger für 25 Jahre vorab bezahlen unter Berücksichtigung von Verzinsung, Teuerungsraten und Inflation. Was wäre ein angemessener Wert für die Vorab-Einmalzahlung?“

Und es kam eine sachliche Antwort zurück, die KI hat dich nicht für verrückt erklärt?

So etwas maßt sich eine KI glücklicherweise nicht an. Stattdessen hat sie den Gesamtpreis des Abonnements inflations- und zinsbereinigt. Um einen „fairen Einmalpreis“ zu erhalten, wurde unter anderem ein Risikoaufschlag für den Verlag addiert und darauf verwiesen, dass noch keine steuerlichen Auswirkungen in die Berechnung eingeflossen seien.

Mit der Summe warst du sofort einverstanden?

Ich hätte sie eher höher gesetzt: brand eins begeistert mich nach 25 Jahren immer wieder aufs Neue. Über einen solch langen Zeitraum haben dies nur ganz, ganz wenige Marken geschafft, weshalb ich hier meinen kleinen Beitrag leisten möchte **. Und inzwischen habe ich auch ChatGPT und Perplexity AI befragt, die kamen auf ähnliche Summen. Also wird es ein reeller, kein Liebhaber-Preis sein.

* „Bitte nicht siezen! Das habe ich zum letzten Mal vor 20 Jahren getan.“ (Matthias Oehm)

** Sie wollen das auch? Sprechen Sie mit uns.