Linke Tasche, rechte Tasche
Viele Superreiche in den USA spenden einen Teil ihres Vermögens. Nicht nur aus Nächstenliebe: So vermeidet der Geldadel Steuern – und übt zum Beispiel mit Stiftungen Einfluss aus. Auch Elon Musk gründete im Jahr 2001 eine Stiftung und stattete diese später großzügig mit Tesla-Aktien aus. Seine wohltätigen Bemühungen lassen aber offenbar zu wünschen übrig: Das US-Steuerrecht schreibt Stiftungen vor, jedes Jahr fünf Prozent ihres Vermögens in wohltätige Zwecke zu investieren. Den Mindestbetrag verfehlte die Musk Foundation laut Recherchen der »New York Times« (»NYT«) 2021 um 41 Millionen, 2022 um 193 Millionen Dollar. Außerdem scheint Musk eine Vorliebe für Spenden zu haben, die seinen Firmen zugutekommen:
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