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Prototyp – Immerzed

Der Notfall-Simulator

Ein Hamburger Start-up will angehende Notfallmediziner virtuell trainieren.



Ein älterer Mann liegt auf einer Liege in einem Rettungswagen. Ein medizinischer Mitarbeiter mit blauen Handschuhen hält ein Stethoskop über seine Brust, vermutlich um das Herz abhören zu wollen. Im Hintergrund sind medizinische Geräte und Schränke zu sehen. Der Mann wirkt ruhig, aber angespannt.

• Jeder Hobby-Pilot kann an ausgefeilten digitalen Flugsimulatoren üben. Notfallsanitäter lernen dagegen seit jeher an Puppen. „Ein grauer Teppich, auf dem eine Puppe liegt, und ein Dozent, der sagt: ‚Stellt euch jetzt mal vor, der Patient hätte …‘“, so erinnert sich Frithjof Meinke an seine Ausbildung. Eigentlich wollte er im Anschluss Medizin studieren, entschied sich dann aber um und studierte an der Fachhochschule Wedel Computer Games Technology.

Aber die Puppe blieb ihm in Erinnerung. Und als er im Studium eine Anwendung für VR-Brillen programmieren sollte, entschied er sich für eine virtuelle Übungspuppe samt Rettungswagen, um das Arbeitsumfeld eines Notfallsanitäters möglichst realistisch abzubilden.

„Wir hatten uns viel zu viel vorgenommen“, erinnert sich Meinke. Zusammen mit seinen beiden Kommilitonen Maurice Dietrich und Jasper Ollmann fing er an zu programmieren – nicht ahnend, wie komplex es werden würde, einen kompletten Rettungswagen nachzustellen.

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