brand eins-Container: Energie # 03

Sonnen-Guerilla

Es kann doch nicht so schwer sein, eine kleine Solaranlage auf dem Balkon zu installieren. Doch! Unser Leser Knut Brenndörfer hätte angesichts der bürokratischen Hürden fast kapituliert.





• Der Wunsch, Energie nicht nur zu konsumieren, sondern selbst zu gewinnen, kann viele Gründe haben: Manche Menschen wollen ihren Beitrag zur Energiewende leisten, andere ihre Haushaltskasse entlasten. Und wieder andere wollen gewappnet sein für Zeiten mit ungewisser Energieversorgung.

Bei Knut Brenndörfer kommen all diese Gründe zusammen. Der Ingenieur für Nachrichtentechnik im Ruhestand lebt am Rande von Blaubeuren, einer Kleinstadt am Fuße der Schwäbischen Alb. Und bislang ist sein Vorhaben, auf seinem Balkon Sonnenenergie zu ernten, vor allem eines: ziemlich viel Arbeit. Im Wohnzimmer seiner Eigentumswohnung stapeln sich Kisten voller Elektrozubehör, auf seinem Balkon stehen zwei Solarmodule, je 110 mal 170 Zentimeter und 18 Kilogramm schwer, mit einer Spitzenleistung von 660 Watt. Damit kann er an einem sonnigen Tag in einer Stunde genug Strom sammeln, um für ungefähr 25 Stunden am Laptop zu arbeiten. Theoretisch.


 

Die KfW ist die digitale Transformations- und Förderbank. Sie unterstützt nachhaltige Energieprojekte, um die Sicherheit der Energieversorgung und klimafreundliche Energien voranzubringen.

Anzeige

Kfw rgb

 


Knut Brenndörfer mit seinen zwei Solarmodulen

Vor vier Monaten hat Brenndörfer entschieden, selbst Strom zu produzieren. „Ich hätte nie gedacht, dass es so kompliziert werden würde“, sagt er. Brenndörfer, der lange Zeit als Ingenieur in der Raumfahrt und der Halbleiterentwicklung gearbeitet hat, meint damit nicht die technischen Herausforderungen, sondern die bürokratischen Hürden bei der Installation einer kleinen Solaranlage. „Ich wollte eine Plug-in-Solaranlage für meinen Balkon kaufen. Einfach aufstellen und einstecken, das hat mich angesprochen“, sagt Brenndörfer. Doch einfach sollte es für ihn nicht werden.

Die erste Hürde war die Anmeldung beim Netzbetreiber, im Fall von Knut Brenndörfer die Netze BW GmbH. Das Formular für die Anmeldung einer „steckerfertigen Photovoltaikanlage bis 600 W“ sieht einfach aus (Angabe zum Anlagenbetreiber, zum Anlagenstandort und zur Anlage selbst), doch der Teufel steckt im Detail – in diesem Fall in den Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen. Zum Beispiel, dass „vor der Inbetriebnahme eine Energiesteckdose nach DIN VDE V 0628-1 durch einen Elektroinstallateur“ angebracht werden muss. Doch dafür gebe es keinen sicherheitstechnischen Grund, sagt Brenndörfer. „Meine Anlage erzeugt etwa ein Drittel der Leistung eines Heizlüfters. Ob ich die Energie aus dem Netz nehme oder ins Netz einspeise, ist für die Sicherheit der Steckdose egal. Einen Heizlüfter, der die dreifache Leistung benötigt, darf ich ohne Anmeldung betreiben. Ich dürfte sogar noch einen weiteren anschließen – aber meine kleine Anlage nur mit Auflagen. Das ist widersinnig.“

Neben weiteren formalen Hürden („Wer weiß schon, was die DIN VDE AR-N 4105 Norm besagt?“) und weiteren Kosten (etwa die Installation eines Zweirichtungszählers, für die die Netze BW 116,62 Euro verlangt), schreckte Knut Brenndörfer vor allem, was im Formular seines Netzbetreibers zum Thema Vergütung aufgrund des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) stand: „Für eventuell in das Netz eingespeisten Strom beanspruche ich keine Vergütung gemäß EEG und verzichte ausdrücklich hierauf.“ Das wollte Brenndörfer nicht unterschreiben. „Warum sollte ich als Sonnenenergie-Produzent kein Geld dafür bekommen, dass ich Strom ins Netz einspeise?“


„Wer weiß schon, was die Norm DIN VDE AR-N 4105 besagt?“
Knut Brenndörfer


Knut Brenndörfer in seinem Zuhause am Rande von Blaubeuren. Die Kabel liegen bereit – für eine andere Solaranlage, als er eigentlich wollte

Sie sind für Balkon oder Terrasse gedacht und funktionieren so: Solarmodule, üblicherweise ein oder zwei Panele, wandeln Sonnenlicht in elektrischen Strom um. Der wird durch einen Wechselrichter zu Haushaltsstrom und versorgt dann über selbst verlegte Kabel und Steckdosen Fernseher, Waschmaschine oder Mikrowelle. So braucht man weniger Strom aus dem öffentlichen Netz.

Die Kosten liegen meist zwischen 600 und 1000 Euro. Laut dem Fachportal Energieheld amortisiert sich ein 600-Watt-Balkonkraftwerk für 1000 Euro nach rund fünf Jahren. In 25 Jahren könnte man damit 4200 Euro Stromkosten sparen – oder mehr, wenn die Strompreise weiter steigen.

Wer eine Mini-Solaranlage betreiben will, muss sie beim Netzbetreiber anmelden. Dabei handelt es sich um Bürokratie „Made in Germany“, denn laut EU-Verordnung sind Stecker-Solargeräte „nicht systemrelevant“, weil sie in der Regel nur für den Eigenbedarf gedacht sind und keine größeren Mengen an Strom ins öffentliche Netz einspeisen.

Zusätzlich zur Anmeldung beim Netzbetreiber fordert die Bundesnetzagentur die Anmeldung im Marktstammdatenregister. Anlagenbesitzer haben keinerlei Vorteile durch die Anmeldungen – aber wenn sie sich nicht registrieren, droht ihnen ein Bußgeld.

Rund 200 zusätzliche Gigawatt Fotovoltaik-Leistung will die Ampelregierung bis zum Jahr 2030 installieren. „Alle geeigneten Dachflächen sollen künftig für die Solarenergie genutzt werden. Bei gewerblichen Neubauten soll dies verpflichtend, bei privaten Neubauten soll es die Regel werden“, heißt es im Koalitionsvertrag. Die aktuell hohen Energiepreise befeuern das Vorhaben – der Solarmarkt boomt, immer mehr Menschen wollen die Panele auf ihren Dächern haben.

Die Besitzer der Anlagen können, je nach Anlagenart, überschüssigen Strom ins Netz einspeisen. Dafür bekommen sie eine Vergütung. Im Mai 2022 lag diese bei Anlagen auf Wohngebäuden mit einer Nennleistung von bis zu 10 Kilowatt-Peak (kWp) bei 6,43 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Das ist allerdings gut ein Cent weniger, als der eingespeiste Solarstrom im vergangenen Jahr durchschnittlich wert war. Die Einspeisevergütung, die von der Bundesnetzagentur ermittelt wird, lag 2021 bei 7,6 Cent pro kWh. Zum Vergleich: Im Januar 2021 bekamen Besitzer von 10-kWp-Solaranlagen noch 8,16 Cent pro kWh.

Dass die Einspeisevergütung mittlerweile geringer ist als der Marktpreis für eingespeisten Solarstrom, hat zwei Gründe: Zum einen hat sich der Marktpreis von Solarstrom von April 2021 bis April 2022 mehr als verdreifacht. Zum anderen ist politisch gewollt, dass die Einspeisevergütung von Monat zu Monat sinkt, festgelegt ist das im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Der Gedanke dahinter: Solaranlagen werden immer billiger. In den vergangenen Jahren war das auch so – doch seit Anfang 2022 steigen die Preise wieder, wegen des Krieges und steigender Corona-Inzidenzen in Asien, wo die Panele oft produziert werden. Aktuell arbeitet die Bundesregierung daher an einer Novelle des EEGs. Künftig sollen Anlagenbesitzer, die ihren Strom vollständig ins Netz einspeisen, bis zu 13,8 Cent pro kWh bekommen. Wer seine Anlage auch für den Eigenbedarf nutzt, bekommt jedoch weiterhin nur 6,87 Cent.

Ein Kampf um jedes Kilowatt

Zwar ist es bei einer so kleinen Anlage, wie Knut Brenndörfer sie auf seinem Balkon plant, eher unwahrscheinlich, dass viel Strom übrig bleibt. Doch wenn er und seine Familie doch mal weniger verbrauchen sollten, als sein Balkonkraftwerk produziert, fließt die überschüssige Sonnenenergie ins öffentliche Stromnetz. Eigentlich wäre dann eine Einspeisevergütung nach EEG in Höhe von 6,7 Cent pro Kilowattstunde Strom fällig. Doch Kleinstproduzenten wie Brenndörfer sollen auf diese Zulage verzichten – obwohl der Netzanbieter Brenndörfers eingespeisten Strom derzeit für fast 40 Cent weiterverkaufen könnte.

Auf Anfrage erklärt Netze BW, dass der Verzicht auf die Einspeisevergütung nur für das vereinfachte Anmeldeformular verlangt werde. Wer seine Balkonanlage mit dem umfangreicheren Formular für große Fotovoltaikanlagen anmelde, der könne auch für seinen Strom bezahlt werden. Aber: „Die zusätzlichen Kosten, die dabei anfallen (u. a. muss ein eingetragener Elektroinstallateur die Inbetriebnahme durchführen und die fachgerechte Installation in einem Protokoll bestätigen), dürften in der Regel in keinem Verhältnis zu den geringfügigen Erlösen stehen“, schreibt das Energieversorgungsunternehmen.

Nachdem er den Wust an Formularen und Bestimmungen durchgelesen hatte, war für Brenndörfer klar: „Die Energieversorger wollen ihre Gewinne maximieren, statt das Netz und die Versorgung zu optimieren und zu managen. Es ist offensichtlich, dass unsere Energieversorgung in Zukunft dezentral gedacht werden muss. Aber von den Anbietern darf man für dieses Ziel keine Unterstützung erwarten – nur seitenlange Formulare.“

Ähnlich beschreibt das auch die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie, ein 1975 von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik gegründeter Solar-Lobby-Verband. Der Widerstand der Netzbetreiber zeige, dass es nach wie vor darum gehe, Markteintrittsbarrieren für dezentrale Erzeugungsgeräte zu erhalten: „Auch wenn der Betrieb von steckbaren Solargeräten ganz klar außerhalb ihrer Befugnisse liegt, kämpfen sie um jedes Kilowatt, das sie durch ihre Netze jagen können. Denn solange ihr Geschäft nach den Quantitäten der Strombelieferung bezahlt wird, haben vor allem die Übertragungsnetzbetreiber keinerlei Interesse an der Dezentralisierung.“

Die hier angesprochenen Befugnisse beschrieb die EU-Kommission bereits 2016. In ihrem „Netzkodex“ legte sie fest, dass Anlagen unter 800 Watt als „nicht signifikant“ gelten – und entsprechend mit deutlich weniger bürokratischen Hürden versehen sein müssten. In Ländern wie Österreich, Schweiz und den Niederlanden fallen kleinere Anlagen unter 600 Watt unter die Bagatellregelung. Nicht aber in Deutschland, wo auch die kleinste Anlage gemeldet werden muss.

„Es muss sich endlich ändern, dass Betreiber dieser kleinen Anlagen mit komplizierten Anmelde- und Inbetriebnahmeprozessen behelligt werden“, sagt Henning Herbst vom Verbraucherzentrale Bundesverband. „Das sind viel zu hohe Hürden für die geringen Strommengen, die da eingespeist werden.“ Darum fordert sein Verband eine Bagatellgrenze für kleine Anlagen und die Abschaffung der Anmeldung sowohl beim Netzbetreiber als auch im Marktstammdatenregister – und drängt darauf, dass das EEG überarbeitet wird.

Anzeige

Kfw-12936

Die KfW unterstützt die Bundesregierung bei den Zukunftsaufgaben Klimaschutz, Innovation und Digitalisierung für ein wettbewerbsfähiges Deutschland – als Impulsgeber und als Umsetzer der geplanten Förderprogramme. Die Sicherheit der Energieversorgung und der verstärkte Einsatz klimafreundlicher Energien gehören zu den zentralen Zukunftsaufgaben. Die KfW unterstützt Projekte zur Energieerzeugung und zum Energietransport auf vielfältige Weise.

kfw.de

Wer sich keine Solaranlage leisten kann oder will, kann sie mieten. Einerseits bei Stromversorgern, zum Beispiel bei Yello oder EnviaM. Andererseits bei Unternehmen, die sich auf das Geschäft mit Miet-Anlagen spezialisiert haben, darunter DZ-4, Zolar und Enpal.

Was kostet das? 
Die monatliche Mietgebühr für Solaranlagen liegt bei mindestens 50 Euro. Bei den meisten Anbietern gibt es verschiedene Tarife, bei den teureren Optionen ist oft zum Beispiel ein Stromspeicher inklusive. Versteckte ­Zusatzkosten entstehen unter anderem beim Einbau eines neuen Stromzählers, der Erneuerung des Zählerschranks oder beim Austausch defekter Ziegel.
Außerdem gibt es Berichte von Mietern, denen im Beratungs­gespräch nur die Netto- statt die Bruttokosten genannt wurden.

Gibt es eine Mindestlaufzeit?
Ja – und die hat es in sich. Meistens binden sich Mieterinnen und Mieter für 20 Jahre an die Unternehmen. Wenn diese
Zeit abgelaufen ist, können die Mieter die Solaranlage allerdings meistens für einen kleinen Betrag kaufen, oft bekommen sie die Anlage auch gratis. Je nach Vertrag gibt es auch schon vor Ende der Laufzeit die Chance, die Anlage zu erwerben.

Kann man mit gemieteten Anlagen Strom ins Netz einspeisen und so Geld verdienen?
Ja. Aber: Wie bei gekauften Solaranlagen ist es am sinnvollsten, den Solarstrom selbst zu nutzen und so die Stromrechnung zu senken, weil die Einspeisevergütung gering ist.

Wann ist es sinnvoll, eine Anlage zu mieten, statt sie zu kaufen?
Wer nicht auf einen Schlag viel Geld ausgeben will oder kann, ist mit einer Mietanlage womöglich gut bedient. Außerdem werden gemietete Solaranlagen vom Anbieter installiert, gewartet, angemeldet und versichert. Das spart Zeit und schont die Nerven.

Mieterinnen und Mieter, denen Stecker-Solaranlagen zu kompliziert sind, können auch Teil einer Energiegenossenschaft werden. Die funktionieren so: Die Genossenschaft errichtet nach Absprache mit dem Hauseigentümer eine Solaranlage auf dem Mietshaus. Den erzeugten Strom verkauft sie den Mietern – die idealerweise selbst Mitglied der Genossenschaft sind, um sich finanziell an den Projekten zu beteiligen und so auch von der Einspeisevergütung zu profitieren. Solche Genossenschaften gibt es zum Beispiel in Heidelberg, Köln und Hamburg.

Alte Zähler – ein Glücksfall

Für Knut Brenndörfer kommt eine mögliche Reform zu spät: Er hat sich am Ende gegen den Anschluss ans Netz entschieden – und für eine Inselanlage. Das bedeutet, dass er die Energie, die er mit seinen Solarmodulen erntet, zu Hause speichert. Zwei größere Blei-Autobatterien hat Brenndörfer sich dafür gekauft, die stehen nun unterhalb der Solarmodule und der dazugehörigen Schaltkästen auf seinem Balkon und werden mit Sonnenstrom geladen. Um den für seine Haushaltsgeräte nutzbar zu machen, werden die Akkus mit einem Inverter, auch Wandler genannt, verbunden – eine Kiste, so groß wie eine Schuhschachtel, die Gleichspannung in 230 Volt Wechselspannung umwandelt. Von dort verlegt Brenndörfer Kabel und an deren Ende Steckdosen („Streng genommen müsste diese Installationen auch ein Fachbetrieb machen, aber da ich das nach dem Stand der Technik selbst hinbekomme, gehe ich das Risiko ein“). Sein Kühlschrank und seine Kühltruhe sollen – wenn der in Blaubeuren übliche Donautalnebel ihm keinen Strich durch die Rechnung macht – in Zukunft mit Sonnenenergie betrieben werden. An besonders sonnigen Tagen will Brenndörfer auch seinen Computer und seine Wasserbettheizung so versorgen.

„Die komplette Anlage mit aufwendiger Messtechnik, Datenlogger und Interface kostet mich etwa 4500 Euro“, sagt Brenndörfer. „Das ist aus wirtschaftlicher Sicht viel zu viel und wäre allein schon durch den Kauf von chinesischer Billigware um einiges günstiger gewesen.“ Er verbuche das als Investment in ein interessantes Hobbyprojekt – das ihm aber auch im Notfall helfen soll. „In Deutschland hat es bisher noch nicht viele Stromversorgungsausfälle gegeben. Aber so was könnte in Zukunft häufiger passieren“, sagt Brenndörfer. Zu dieser Auffassung ist er unter anderem durch die Lektüre des Wissenschafts-Thrillers „Blackout“ gekommen, in dem detailliert die weitreichenden Folgen eines europaweiten Stromausfalls skizziert werden.

Brenndörfer hat viele Freunde und Bekannte, die sich für Balkon-Solaranlagen interessieren. Doch wer nicht wie er beruflich bedingte Vorkenntnisse habe, dem könne er seine Insel-Lösung nicht empfehlen. „Ohne technisches Vorwissen wird das schwer“, sagt Brenndörfer.

Er versteht nun, warum viele Betreiber kleiner Balkon-Anlagen diese gar nicht anmelden. Bei einer solchen Guerilla-Nutzung umgeht man die Bürokratie, aber das ist nicht alles. Hat man Strom übrig und speist ihn ein, läuft der Zähler rückwärts – was allerdings nur mit alten analogen Stromzählern funktioniert. Jede eingespeiste Kilowattstunde spart dann Kosten in Höhe des regulären Strompreises des Anbieters, statt mit einer weit geringeren Einspeisevergütung (oder wie bei Netze BW mit null Euro) verrechnet zu werden. Allerdings verstößt man damit gegen die gesetzlichen Vorgaben zur Abführung von Steuern, Abgaben, Umlagen – und muss, wenn man entdeckt wird, mit einer Strafe rechnen.

Trotzdem ist die wilde Einspeisung weitverbreitet. Insgesamt, so eine aktuelle Studie der HTW Berlin und der Verbraucherzentrale NRW, gebe es in Deutschland bis zu 190 000 Steckersolargeräte – doch nur zehn bis zwanzig Prozent davon seien bei der Bundesnetzagentur angemeldet. Der Grund sind laut der Studie die Hürden, an denen auch Knut Brenndörfer gescheitert ist.

Der sagt dazu: „Wenn die Menschen für Veränderungen bereit sind, dann sollten sie sich nicht von Versorgungsunternehmen ausbremsen lassen.“ ---


Sonnenenergie vom Balkon – eigentlich eine gute Sache für Menschen, die zur Miete wohnen

→ Weitere Artikel der Kollektion Energie-Container finden Sie hier.

Anzeige

Heliatek-Chef Guido van Tartwijk über die organischen Sonnenfolien des Solarmodulherstellers, den Solarmarkt der Zukunft und die wichtigste Entscheidung der Unternehmensgeschichte.

Zum Artikel

Anzeige

Spitzengespräch: Wirtschaftsminister Robert Habeck und KfW-Chef Stefan Wintels im großen Interview über die Folgen des Ukraine-Krieges, neue Prioritäten und die Rolle der KfW bei der Strategie der Bundesregierung.

Zum Artikel

Img 9332

Anzeige

Deutschland steht in diesem Jahr energiepolitisch vor seiner bisher größten Herausforderung: Innerhalb von nur wenigen Monaten mussten bisherige Grundsatzentscheidungen revidiert und neue getroffen werden.

Zum Artikel