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Ein junger, dunkelhäutiger Junge steht im Vordergrund und hält eine Tüte mit Lebensmitteln in den Händen. Er trägt eine Schuluniform und eine Sonnenbrille. Im Hintergrund sind weitere Menschen zu sehen, die an einem Straßenrand stehen. Das Bild vermittelt den Eindruck einer belebten, urbanen Szene, möglicherweise in einem weniger wohlhabenden Viertel.
Was Menschen bewegt

Gefährliche Geschenke

Eine südafrikanische Hilfsorganisation nimmt dem Staat immer mehr Aufgaben ab. Den herrschenden Politikern scheint das sehr recht zu sein.


Ein Mann mittleren Alters mit dunklem, kurzem Haar und Brille sitzt in einem dunklen Sessel. Er trägt ein dunkelgrünes Polohemd mit der Aufschrift "Gift of the Givers". Er lächelt und deutet mit der rechten Hand nach rechts, als ob er etwas erklärt. Im Hintergrund ist ein Bild an der Wand zu sehen.
Ein Mann mittleren Alters mit dunklem Haar und Brille sitzt in einem Sessel. Er trägt ein dunkelgrünes Polohemd mit dem Aufdruck "Gift of the Givers Foundation". Er gestikuliert mit beiden Händen und wirkt dabei engagiert und spricht. Im Hintergrund ist ein Bild an der Wand und ein Sessel zu sehen.

Macher mit Mission: Imtiaz Sooliman, Gründer von Gift of the Givers

• Makhanda hieß einst Grahamstown und war ein Schmuckstück Südafrikas. Idyllisch in den Hügeln der Ostkap-Provinz gelegen, genoss der Ort mit den prächtigen viktorianischen Gebäuden einen Ruf weit über die Grenzen des Landes hinaus. Jahr für Jahr findet in dem traditionsreichen Universitätsstädtchen das größte Kulturfestival des Kontinents statt: Dann geht in der 140 000-Einwohner-Kommune, die wegen ihrer zahllosen Kirchen auch „Stadt der Heiligen“ genannt wird, die Post ab. Oder besser: Sie ging.

Denn Grahamstown ist heute nur noch ein Schatten ihrer selbst. Vor der majestätisch im Zentrum der Stadt gelegenen Kathedrale grasen Kühe, in der High-Street trinken Esel Regenwasser aus Schlaglöchern so groß wie Badewannen. Die Gleisanlagen des einstigen Bahnhofs wurden vom Dschungel verschlungen, von den Fassaden der viktorianischen Gebäude bröselt der Putz. Aus den Leitungen der städtischen Wasserwerke kommt entweder braune Brühe oder gar nichts, klagt die Lokaljournalistin Sue Maclennan. Immer wieder fällt der Strom aus, weil die Stadtverwaltung ihre Schulden beim Energieversorger nicht begleicht. „Makhanda is fucked“, schimpft Maclennan – „and so are we.“

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