plötzliche, von außen verursachte Verringerung des Angebotes bei einem Gut oder einer Gütergruppe. Zum Beispiel eine plötzliche Verteuerung des Erdöls, weil die OPEC die Fördermenge drosselte (Ölkrise 1973) oder Engpässe, weil die Lieferketten wie bei der Corona-Pandemie aus dem Takt geraten sind. Der Abschwung führt zu höheren Kosten, höheren Preisen (Inflation) und oft zu mehr Arbeitslosigkeit. Er wird am effektivsten durch Angebotspolitik, also eine Senkung der Kosten, bekämpft.
Neben negativen gibt es auch positive Angebotsschocks. Diese entstehen durch neue Technik, die die Produktion erhöht und die Produktionskosten senkt.