Die Korkeichenwälder Portugals stehen für ökologische Landwirtschaft. Und einen Rohstoff, der mehr kann, als Weinflaschen zu verschließen.
Text: Tobias Asmuth Fotografie: Anne Ackermann
• Es ist zehn Uhr, die Bäume werfen schattige Streifen über das helle Gras, in der Luft liegt der Geruch von trockenem Holz. Joaquim Diaz ist seit drei Stunden bei der Ernte. Mit seinem Beil schlägt er erst wuchtig auf eine Korkeiche ein, dann vorsichtig, fast sanft, so als würde er am Baum anklopfen und ihn um seine Rinde bitten.
Nichts verkommen lassen: Ausschuss wird weiterverarbeitet