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Das zweiköpfige Monster

Anfang der Siebzigerjahre sahen sich die westlichen Industriestaaten von einer bis dahin unbekannten wirtschaftspolitischen Geißel herausgefordert: Was ist zu tun, wenn die Preise steigen, obwohl die Wirtschaft stagniert?

Ein Streifzug durch die Geschichte der Stagflation – aus aktuellem Anlass.



Schwarz-Weiß-Foto zweier Männer in Anzügen, die nebeneinander auf einem Weg gehen. Der Mann links wirkt etwas älter, hat dunkles Haar und einen ernsten Gesichtsausdruck. Der Mann rechts ist jünger, mit einem freundlicheren Blick. Beide tragen Krawatten und Anzugschuhe. Im Hintergrund sind Bäume und Büsche zu sehen, was auf eine ländliche oder vorstädtische Umgebung hindeutet.
Bild: © dpa - Bildarchiv

• Der legendärste Tarifkonflikt der deutschen Nachkriegsgeschichte wird bei Maultaschensuppe und Butterbrezeln ausgefochten, in einem Straßenbahner-Heim im Stuttgarter Stadtteil Degerloch. Die Kontrahenten jener Tage im Frühjahr 1974 sind Heinz Kluncker, der mächtige Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV), und Bundesinnenminister Hans-Dietrich Genscher als Verhandlungsführer der öffentlichen Arbeitgeber.

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