„Das beste Instrument zur Vernetzung ist ein Kühlschrank mit Bier“

Der Berater Christof Horn über das Verhältnis von Firmenarchitektur und -kultur – und warum das Home Office nicht zum Normalzustand werden sollte.





Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 04/2022.

brand eins: Herr Horn, fällt Ihnen bei dem Begriff „Bullshit Castle“ spontan etwas ein?

Christof Horn: Ja, natürlich. Das war die legendäre Konzernzentrale von Daimler in Stuttgart-Möhringen, ein Verwaltungskomplex für 3000 Leute, gebaut 1990 unter dem damaligen Vorstandschef Edzard Reuter. Es war das klassische Headquarter eines hierarchisch organisierten Konzerns mit klar definierten Vorstandsressorts und einer festen Rolle für jeden Mitarbeiter. Damals war es ganz wichtig, schon durch die architektonische Anmutung der Firmenzentrale eine Botschaft an die Außenwelt zu senden. Reuters Nachfolger Jürgen Schrempp mochte den wuchtigen Komplex nicht, er nannte ihn abfällig „Bullshit Castle“. Die Chefetage residiert längst wieder im Stammsitz in Untertürkheim.

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