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VW

In einem Pilotversuch erprobt VW die Ausbildung von morgen: Keiner sagt mehr, wie es geht, stattdessen erarbeiten sich angehende Elektronikerinnen und Mechatroniker das notwendige Wissen selbst – und dabei geht es um weit mehr als um Autos.



Eine junge Frau mit langen braunen Haaren und Brille sitzt lächelnd auf einem Schreibtisch in einem modernen Büro. Sie trägt ein weißes T-Shirt mit Aufschrift, eine Blazerjacke und Jeans. Sie wirkt freundlich und entspannt.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 11/2022.

Ein junger Mann mit dunkler Kleidung sitzt konzentriert vor mehreren Computermonitoren in einem hellen Raum. Er scheint an einem Projekt zu arbeiten. Im Hintergrund sind weitere Personen an ähnlichen Arbeitsplätzen zu sehen. Die Bildschirme zeigen grafische Elemente in Violett- und Gelbtönen.
Ein junger Mann mit roten Haaren sitzt auf einer selbstgebauten Art Roller, der aus Holz und Karton besteht. Er scheint konzentriert zu sein, während er das Gefährt vor einer großen, grauen Metallwand fährt. Der Himmel ist blau und die Sonne scheint.

Tüfteln im Trainingszentrum: In Halle 5a widmen sich die Auszubildenden ihren Projekten, zum Beispiel der Elektrisierung einer Seifenkiste

• Manchmal ist bei einer Powerpoint-Folie das Wichtigste, was nicht auf ihr steht. „Hier haben wir uns überlegt, wie die Ausbildung der Zukunft bei uns aussehen kann“, sagt Edgar Frey und klickt die Folie mit der Überschrift „Timeline“ an. Er verantwortet im Wolfsburger Volkswagen-Werk die Ausbildung in den Elektrotechnik-Berufen. Auf dem Monitor erscheint eine Matrix mit vielen Kästchen. Dort finden sich Begriffe wie Digitale Interaktion, Learning Journey und das unvermeidliche Agile Arbeiten aus dem New-Work-Standard-Repertoire. Aber nirgends steht IHK, das Kürzel für Industrie- und Handelskammer. „Wir haben hier ganz frei gedacht“, sagt Frey, „haben das Big Picture entworfen – eine Vision ohne Facharbeiterbrief.“ Kurze Pause. „Aber wir fangen erst mal klein an.“


 

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