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Wie Unternehmen um Quereinsteiger werben – und sie fit für den Job machen.



Eine junge Frau mit blonden Haaren und Pony lächelt selbstbewusst in die Kamera. Sie trägt einen schwarzen Rollkragenpullover und eine graue Strickjacke. Sie steht an einem Holztisch in einem hellen Raum, vermutlich ein Büro.
Eine junge Frau mit blonden Haaren steht in einem hellen Raum. Sie trägt einen schwarzen Rollkragenpullover, eine graue Strickjacke und dunkle Hosen. Sie lächelt leicht und scheint nachdenklich auf einen Holztisch zu blicken, wobei ihre Hand den Tisch berührt. Das Bild vermittelt eine ruhige und konzentrierte Atmosphäre.

• Wenn jemand seinen erlernten Beruf verlassen will, dann ist wohl etwas schiefgegangen. Wer würde sonst aufgeben, worauf man sich viele Jahre vorbereitet hat? Wer würde auf den hart erkämpften Status als erfahrener Meister oder Senior-Expertin verzichten?

Menschen, die neu anfangen, sich umschulen lassen oder sich auf eine Stelle bewerben, obwohl sie die dafür üblichen Abschlüsse nicht haben, gelten vielen Firmen als verdächtig. „Deutschland hat traditionell eine starre Disziplinengläubigkeit“, sagt Jo Diercks, Eignungsdiagnostiker und Gründer des Digital-Recruiting-Dienstleisters Cyquest. „Das hat historisch viel mit dem Zünfte- und Gildenwesen zu tun, also mit der Idee: Jemand kann und darf nur dann Möbel bauen, wenn er Tischler ist.“ Und zwar inklusive der mit Brief und Siegel lückenlos belegten Ausbildung und Erfahrung.

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