Abo für Gewinne?

Ein ökonomischer Trend, getrieben von Flexibilität, Fixkostensenkung und Faulheit.



Foto: © Karlshochschule


„Unser Abonnement umfasst die Erstellung eines möblierten 3-D-Grundrisses sowie die Lieferung und den Aufbau aller benötigten Möbel in nur fünf Wochen. Und das mit voller Flexibilität: Wenn Du Dein Büro vergrößern, verkleinern oder einfach nur umgestalten möchtest, übernehmen wir das ebenfalls. Alles für einen unschlagbaren Preis von drei Euro pro Quadratmeter.“

— Angebot eines Büromöbel-Abo-Anbieters

Unternehmen haben die Liebe zum Abonnement entdeckt – was sagt die Wissenschaft?

Das ist abhängig von der Disziplin: Die Betriebswirtschaft sieht darin ein lukratives Absatzinstrument. Die Konsumpsychologie betrachtet es eher als trickreiche Verführung. Die Postkapitalisten sehen in Abos optimistisch ein Umstellen von Besitz auf Nutzung. Die Makroökonomie denkt darüber nach, ob die Sharing-Ökonomie nachhaltig ist oder sein kann. Die Digital-Ökonominnen vermuten eine Null-Grenzkostenökonomie, da Digital-Produkte nahezu kostenlos bereitgestellt werden können. Und die Rechtswissenschaft interessiert sich vor allem für die vertraglichen Feinheiten bei der Kündigung.

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