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Rüsten für den Neustart

Eigentlich war Jutta Kirberg mit ihrem Catering-Unternehmen auf der Zielgeraden: In drei Jahren wollte sie schuldenfrei sein. Dann kam Corona.



Eine Frau mittleren Alters steht in einem großen, hellen Ballsaal. Sie trägt einen karierten Blazer und einen dunklen Rock. Die Frau wirkt nachdenklich und blickt geradeaus. Der Ballsaal hat hohe Säulen und einen großen Kristalllüster an der Decke. Im Hintergrund sind rote Lichtbögen zu sehen.
Eine Sammlung von Konzert-Backstage-Pässen liegt flach auf einem schwarzen Hintergrund. Die Pässe sind in verschiedenen Farben und Designs gehalten und zeigen Logos und Namen von bekannten Musikern und Bands wie Ramones, Elvis Costello, Joan Baez, The Rolling Stones und Arzel. Einige Pässe haben Fotos von den Künstlern, andere sind grafisch gestaltet. Die Pässe vermitteln den Eindruck einer langen und vielfältigen Konzertgeschichte.

Sie war nah dran an den Stars: Jutta Kirbergs Backstage-Pässe von früheren Konzerten Vorige Seite: die Unternehmerin in der Flora, dem Festhaus im Botanischen Garten von Köln

Bei einem Rolling-Stones-Konzert in Köln hat Jutta Kirberg vor fast 40 Jahren ihre unternehmerische Ader entdeckt. Sie war damals 21 Jahre alt, mitten im Lehramtsstudium und übernahm als Studentenjob das Catering für Mick Jagger und Band im Stadion. Ihre improvisierten Rezepte kamen überraschend gut an. Kirberg wurde weiterempfohlen – und bekochte in den folgenden zehn Jahren gemeinsam mit Studienfreunden Künstler wie David Bowie, Tom Waits, U2 oder die Toten Hosen bei deren Konzerten.

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