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Was wäre, wenn …

… wir Menschen klonten?

Ein Szenario.



Zwei abstrakte Skulpturen stehen vor einem hellen Hintergrund. Die linke Skulptur besteht aus mehreren unregelmäßig geformten Spiegeln, die ein verzerrtes Bild der rechten Skulptur reflektieren. Die rechte Skulptur ist eine vertikale Säule aus bunten, zylindrischen Formen, die auf einem Metallstab aufgereiht sind. Die Farben der Zylinder sind Orange, Lila, Blau, Grün und Gelb. Beide Skulpturen stehen auf einem weißen Fliesenboden.

• Es war eine Sensation, als die britischen Embryologen Keith Campbell und Ian Wilmut mit ihrem Team am Roslin Institut in Edinburgh vor 25 Jahren der Weltöffentlichkeit das erste geklonte Säugetier präsentierten – ein Schaf. Dolly wurde zu einem Symbol für die Chancen der Klonforschung, aber auch für die mit ihr verbundenen Ängste. Denn was wäre, wenn man auch Klone von Menschen anfertigte?

Technisch ist dies bereits möglich. Seit 2008 sind Forscherinnen und Forscher in der Lage, menschliche Embryonen aus Körperzellen zu klonen. Seit 2013 ist es außerdem möglich, diesen Stammzellen zu entnehmen; theoretisch ließen sich diese in eine Gebärmutter einpflanzen und austragen. In Deutschland verhindert jedoch das Embryonenschutzgesetz, dass das Klonen von Menschen erforscht oder getestet wird. Das gilt sowohl für das sogenannte reproduktive als auch für das therapeutische Klonen. Das reproduktive Klonen ist das, was man sich landläufig als Kopieren eines Lebewesens vorstellt. Beim therapeutischen Klonen hingegen wird aus dem Erbgut eines Lebewesens neues Gewebe gezüchtet. Dieses wird vom Immunsystem des Patienten nicht abgestoßen und könnte deshalb für medizinische Behandlungen eingesetzt werden.

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