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Korrespondentenbericht #Russland

Zwei Löcher im Eis

Eigentlich suchen Russen das Abenteuer nicht, der Alltag birgt zu viele davon. Aber dann machen sie plötzlich krasse Sachen.



Eine Aquarellzeichnung zeigt eine winterliche Landschaft. Im Vordergrund ein kleines Holzhaus mit einem Schornstein. Im Zentrum des Bildes eine vereiste Fläche, auf der eine einzelne Person steht und nach links schaut. Im Hintergrund eine Baumreihe und ein heller Himmel mit einer Sonne. Das Ambiente wirkt ruhig und friedlich.

• Das mit den Wölfen gefiel Michail Menschikow von Anfang an nicht. Die Forstbehörde von Krasnojarsk hatte mich zu ihm geschickt, auf meine Anfrage, wo in der Region ich an einer sibirischen Wolfsjagd teilnehmen könnte. Menschikow, Jagdhüter in einem Taiga-Bezirk 200 Kilometer weiter südlich, hatte zwar gerade drei Wölfe zur Strecke gebracht, empfing mich aber wenig begeistert. „Das war Zufall, drei junge Wölfe, die in den Tiefschnee gerieten. Dort waren sie einfach viel langsamer als mein Motorschlitten.“

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„Wenn das hier schiefgeht, sind wir so richtig am Arsch.“
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