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Korrespondentenbericht #China

Riesling aus der Wüste

Wo Sandstürme durch die karge Landschaft fegten, hat Wang Fang als Winzerin ein neues Leben begonnen.



Eine Aquarellzeichnung zeigt eine Landschaft. Im Vordergrund ein Feld mit grünen und roten Streifen, die Ackerflächen darstellen. Dahinter eine Reihe von Häusern, die an eine kleine Siedlung erinnern. Im Hintergrund erheben sich dunkle, zerklüftete Berge, die fast den gesamten oberen Bildbereich einnehmen. Die Farbgebung ist gedämpft, mit viel Grau und Braun, was eine ruhige, fast melancholische Atmosphäre erzeugt.

• Als Wang Fang 2011 die Winzerei Kanaan mit umgerechnet rund 120 000 Euro Startkapital gründete, war dies ein überaus riskanter Schritt ins Ungewisse. Das Geld borgte sich die heute 47-Jährige von Freunden, Verwandten und vor allem ihrem Vater. Der Plan: in ihrer Heimatprovinz Ningxia internationale Spitzenweine anzubauen. „Crazy Fang“ wird die Chinesin seither genannt – Spinnerin.

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„Wenn das hier schiefgeht, sind wir so richtig am Arsch.“
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