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Was Wirtschaft treibt

Erst kam die Krise. Dann Corona

Wie geht es der Wirtschaft in Reutlingen, einer baden-württembergischen Stadt, die Wohlstand gewohnt ist und wo viele Jahre Arbeitslosigkeit überhaupt kein Thema war? Ein Ortsbesuch.



Zwei junge Frauen gehen auf einer Straße nebeneinander. Im Hintergrund ist ein Bus zu sehen und Gebäude. Die Sonne scheint und wirft lange Schatten auf den Asphalt.
Das Bild zeigt eine Landschaft mit Bäumen im Vordergrund, die einen Blick auf ein Tal freigeben. Im Hintergrund sind Hügel und eine neblige Ebene zu sehen. Das Licht ist gedämpft, was eine ruhige und friedliche Atmosphäre erzeugt.
Ein modernes Gebäude mit einer Fassade aus vielen quadratischen Öffnungen. Im Erdgeschoss befinden sich Schaufenster von Geschäften, darunter ein BOSS-Geschäft und ein Geschäft namens Chloé, in dessen Schaufenster ein Porträt einer blonden Frau zu sehen ist. Vor dem Gebäude befindet sich eine kleine Grünfläche mit Büschen.

• Während Corona Deutschland seit einem Dreivierteljahr in Atem hält, sind sich die Ökonomen einig wie selten: Es ist der schlimmste Niedergang seit der Weltwirtschaftskrise vor fast 100 Jahren. Auch wenn der Staat unvorstellbare Summen in die Wirtschaft pumpt, werden viele Unternehmen nicht überleben.

Die zahlengespickten Szenarien der Forscher sind abstrakt. Wie sieht es konkret vor Ort aus, in einer deutschen Stadt, neun Monate nach Beginn der Krise? In Reutlingen zum Beispiel, etwas mehr als 115 000 Einwohner, eine halbe Autostunde von Stuttgart, größtes Wirtschaftszentrum zwischen der baden-württembergischen Landeshauptstadt und dem Bodensee. Ein Hort gesättigten Wohlstands mit einer kerngesund erscheinenden schwäbischen Mischung aus alteingesessener Industrie, Hightech-Firmen, Medizintech-Parks, bodenständigem Handwerk und solidem Einzelhandel. Arbeitslosigkeit ist hier seit Jahren kein Thema mehr.

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„Wenn das hier schiefgeht, sind wir so richtig am Arsch.“
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