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Mikroökonomie

Ein Imker in Madagaskar

• Hery Ranevakasy, 48, lebt mit seiner Frau und sechs Kindern in einem Dorf im Nordwesten Madagaskars am Nationalpark Ankarafantsika.



Ein Mann mittleren Alters hockt im Wald. Er ist oberkörperfrei und trägt eine gestreifte Hose. In seinen Händen hält er einen großen Bienenstock, den er aufmerksam betrachtet. Sein Gesichtsausdruck wirkt konzentriert und respektvoll. Im Hintergrund sind Bäume und Vegetation zu sehen, was auf eine natürliche Umgebung hindeutet.

Als Kleinbauer und Honigsammler konnte er seine Familie lange nur mit dem Nötigsten versorgen. 2013 nahm er an einem Imker-Workshop der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) teil, um zu lernen, wie man Wildbienen in Kästen umsiedelt, sie pflegt und mehr Honig erntet. Seit 2018 ist er selbst Workshop-Leiter. Mit seinen inzwischen 106 Bienenvölkern verkauft Ranevakasy etwa 3000 Kilogramm Honig pro Jahr an seinem Stand an der Straße zum Nationalpark.

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„Wenn das hier schiefgeht, sind wir so richtig am Arsch.“
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