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Ein Innenhof eines alten Bauernhofs. Die Gebäude sind aus roten Ziegeln und haben rote Ziegeldächer. Der Hof ist gepflastert. Im Hintergrund führt ein Weg weiter. Es ist ein trüber Tag.

Ein besonderes Geschenk

Ein Mann hat einen Bauernhof zu vergeben. Ein Paar will dort seinen Traum verwirklichen. Ein Experiment beginnt.


Ein älterer Mann mit grauem Bart und dunkler Sonnenbrille steht auf einem Feld. Er trägt eine gelbe Jacke und eine lila Hose. Im Hintergrund ist eine flache Landschaft mit Bäumen zu sehen. Der Mann wirkt ruhig und selbstbewusst.
Ein Mann und eine Frau stehen lächelnd vor einer hellen Wand in einem Stall. Der Mann hat kurze Haare und trägt eine dunkle Jacke mit einem grünen Logo auf der Brust. Die Frau hat lange, dunkle Haare und trägt ebenfalls eine dunkle Jacke. Beide wirken freundlich und zufrieden.

Alte und neue Hofbesitzer: Heiner Schrobsdorff (oben) sowie Bärbel Lorenz und Raphael Mühlegger

Zwei braune Hühner stehen auf Stroh. Das Huhn im Vordergrund blickt zur Seite, wirkt aufmerksam. Der Hintergrund ist dunkel.

• Seit Generationen war Heiner Schrobsdorffs Bauernhof in Familienbesitz. Weil ihm ein Nachfolger fehlte, bot er ihn auf der Internetplattform „Hof sucht Bauer“ an. Es sollte wieder Leben einkehren in den ungenutzten Wirtschaftsgebäuden und das Land ökologisch bewirtschaftet werden. Einen finanziellen Gewinn wollte der 67-Jährige nicht machen.

Bärbel Lorenz und Raphael Mühlegger, 36 und 42 Jahre alt, sie Gärtnerin, er Landwirt, beide fest angestellt mit wenig Eigenkapital, wollten noch mal neu anfangen. Sie übernahmen Heiner Schrobsdorffs Hof. Nur seine alte Mutter blieb noch wohnen, als die beiden mit ihrer kleinen Tochter einzogen.

Warum haben sie das getan? Und wie geht es ihnen heute damit? Das erzählen die Beteiligten selbst.

Es war immer klar, dass ich eines Tages den Hof von meinen Eltern übernehmen werde. Er liegt in einem Dorf im südöstlichen Niedersachsen an der Grenze zu Sachsen-Anhalt: Winnigstedt. Eine abgelegene Ecke. Ich studierte Landwirtschaft in Göttingen und sympathisierte in den Achtzigerjahren mit dem aufkommenden Bioanbau. Damals fingen die ersten Landwirte an, ihre Betriebe dahingehend umzustellen. Für die konventionellen Bauern waren das Spinner – sie lachten ihre meist jungen Kollegen aus.

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„Wenn das hier schiefgeht, sind wir so richtig am Arsch.“
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