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Das Bild zeigt einen schwach beleuchteten Korridor mit einer Reihe von Glastüren, die zu verschiedenen Bereichen führen. Es sind zwei Personen zu sehen, die durch die Glastüren gehen, eine auf der linken und eine auf der rechten Seite. Der Flur scheint Teil eines größeren Gebäudes zu sein, was durch eine im Hintergrund sichtbare Treppe angedeutet wird. Die Gesamtszene vermittelt ein Gefühl von Einsamkeit und Ruhe, wobei die Glastüren und die dunkle Umgebung eine Atmosphäre der Introspektion oder Kontemplation schaffen.

Der Reformer

Jochen Werner war mal Chirurg, seit 2015 leitet er das Universitätsklinikum Essen. Dort arbeitet er an seinem Vorhaben: einem Smart Hospital – und einem neuen Gesundheitswesen.


Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 01/2021.

Ein Mann in einem dunklen Anzug steht auf einem Werbeplakat in einem hellen, modernen Bahnhof. Er lächelt freundlich und hält eine Hand nach vorne, als wolle er jemanden begrüßen. Das Plakat ist grün und weist den Text "Erwachsenenbildung" auf. Im Hintergrund sind Wände und ein Fahrplan zu sehen.

Jochen Werner begrüßt die Patienten digital. Er mag den großen Auftritt – und will mit seinem Krankenhaus hoch hinaus

• Professor Jochen A. Werner, 62, empfängt Besucher der Universitätsklinik Essen persönlich – allerdings virtuell – an der Patientenaufnahme. Der ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende ist fast lebensgroß auf einem Bildschirm zu sehen und zeigt seinem Gegenüber im Anzug und mit einem freundlichen Lächeln, wie man auf dem Screen durch winkende Handbewegungen das Menü mit Rubriken wie „Navigation“, „Aktuelles“ und „Über uns“ bedienen kann.

Der Mann ist sich für keinen Auftritt zu schade. Er ist als Medical Influencer auf Youtube zu sehen, im Podcast „Diagnose: Zukunft“ zu hören, und sendet regelmäßig anrührend unprofessionelle Videobotschaften an seine rund 8500 Mitarbeiter. Zum Verbund der Universitätsmedizin Essen gehören 15 Unternehmen. Neuerdings existiert Werner auch als Avatar in einem virtuellen Herzkatheterlabor – seine Klinik kooperiert mit dem 3D-Spezialisten Doob. Die Firma erstellt digitale Doppelgänger von Ärzten und Pflegern, die sich wie in einem Videospiel in Behandlungsräumen steuern lassen.

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