Der alte Mann und der Mähdrescher

Als Rentner hat Alfred Wagner seine Lebensaufgabe gefunden: Unkrautvernichtung ohne Chemie. Inzwischen ist er 90, aber deshalb aufgeben?





Verfolgt seit mehr als 20 Jahren sein Ziel: Alfred Wagner, hier in seinem Garten

• Wenn er sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, gibt es kein Zurück mehr. Dann steht fest, dass es nicht bei einer fixen Idee bleiben wird. Seit mehr als 20 Jahren treibt Alfred Wagner der Gedanke um, dass die Landwirtschaft ohne giftige Unkrautvernichtungsmittel auskommen muss. Das lässt ihm keine Ruhe. Inzwischen ist er 90 Jahre alt und dem Ziel schon ziemlich nah. Seine Erfindung funktioniert, Tests haben es kürzlich wieder gezeigt, doch zufrieden ist er an diesem Mittwoch im Juli 2020 trotzdem nicht.

Mit den Knöcheln seiner rechten Hand pocht er in seinem Haus in Erdhausen im mittelhessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf auf einen Wust Papiere: schematische Skizzen von Mähdreschern, Beobachtungsprotokolle einer Universität, Briefwechsel mit Ministerien und Fotos von Pflanzen, Samen und Kornfeldern. Über die Jahre hat der alte Mann bergeweise lose Schriftstücke und Akten angehäuft, die seine Unermüdlichkeit dokumentieren. Der Esszimmertisch, auf dem sie sich türmen, fällt sofort ins Auge, er durchbricht die Ordnung im Rest des Hauses. Die Familienbilder auf dem Regal, die Obstschale in der Küche, alles hat seinen Platz.

Wagner lebt seit dem Tod seiner Frau vor 17 Jahren allein, er führt den Haushalt ohne Hilfe, erledigt die Einkäufe mit seinem stets gepflegten Mercedes immer noch selbst. Er trägt einen Pullunder über dem gebügelten Oberhemd und erklärt sehr strukturiert, wie die Maschine funktioniert, die er entwickelt hat. Gezielt fischt er aus dem scheinbaren Papierchaos auf dem Tisch genau jene Skizze, die seine Erläuterungen illustriert. „Wir brauchen eine Alternative. Das sind wir unseren Kindern und Enkeln schuldig“, sagt er. „Die Unkrautvernichtungsmittel müssen von den Äckern verschwinden. Sie machen uns krank, und daher werde ich nicht ruhen, bis ich das Ziel erreicht habe.“

Mit der Alternative meint er seine eigene Erfindung: einen Mähdrescher, der das Unkrautproblem auf mechanischem Weg löst. Das Prinzip funktioniert, Wagner besitzt schon ein Patent darauf, doch bei einigen Details hakt es. Das ist der Grund für seine Unzufriedenheit. Er ist gerade nicht gut zu sprechen auf die Leute, die ihn eigentlich unterstützen, mit Geld und Verbindungen zu Landschaftsökologen von der Universität.

Wenn Wagner überzeugt ist, dass er die beste Lösung hat, lässt er sich auch von Autoritäten nicht einfach umstimmen. Warum sollte er, er mache ja nichts, ohne es genau durchdacht zu haben. „So war mein Vater schon immer“, sagt Rainer Wagner. Selbst als er, Abteilungsleiter in einer Bank, und seine Frau sich ihr eigenes Haus in der Nähe von Frankfurt am Main gekauft hatten, „stand Vater irgendwann da und hat die Bauleitung übernommen“. Ein Dickkopf sei er, „aber was er anpackt, hat eben auch Hand und Fuß“.

Wäre Alfred Wagner unter anderen Umständen aufgewachsen, hätte er vielleicht eine höhere Schule besucht, womöglich sogar die Universität. Besonders die Mathematik interessierte ihn als kleiner Junge, aber nachdem er 1944 die Volksschule abgeschlossen hatte, war klar, dass er im landwirtschaftlichen Betrieb seiner Eltern in Erdhausen mithalf. Erfüllt hat ihn das nie. 1950 nahm der Vater ihn mit in die nahe gelegene Gießerei, in der er inzwischen selbst arbeitete. Der damals 20-jährige Alfred Wagner war sofort fasziniert von dem Hochofens und den Funken beim Gießen des flüssigen Metalls. Nach zwei oder drei Jahren hatte er schon das Sagen in der Kerngießerei. Er erinnert sich bis heute an einen Auftrag, der eine Art Schlüsselerlebnis für ihn war. Es ging um die Fertigung von Teilen für die Uhrenindustrie, die sich als schwieriger entpuppte als zunächst angenommen. „Das Metall riss ständig ab“, erzählt Wagner. „Ich hatte den Verdacht, dass die Schmelze nicht heiß genug war.“ Er probierte so lange, bis das Problem gelöst war. Diese Erfahrung hatte nicht nur zur Folge, dass er ein Gießerei-Fernstudium begann, um sich weiterzubilden. „Sie hat mir auch gezeigt, dass ich ganz gut darin bin, logisch zu denken und Probleme zu lösen.“

Er machte diese Erfahrung immer wieder in seinem Berufsleben – bis 1970 in der Gießerei und danach in einem Formenbaubetrieb, in dem er bis zur Rente im Jahr 1994 arbeitete. Ohne das ließe sich wohl kaum erklären, dass Wagner nicht davor zurückschreckte, selbstständig einen Mähdrescher zu entwickeln, der Getreide und Wildkräuter voneinander trennen kann, sodass auf dem Feld keine Pestizide mehr versprüht werden müssen. Kurz nach Eintritt in den Ruhestand fing er damit an.

Schon seit Mitte der Achtzigerjahre hatte er sich mit den Nebenwirkungen von Holzschutzmitteln und chemischen Unkrautvernichtungsmitteln beschäftigt. Damals verlor Wagner innerhalb weniger Jahre vier seiner fünf Geschwister, alle starben sie an Krebs. Der Tod seines Bruders ging ihm besonders nahe. „Man macht sich so seine Gedanken, was es mit dieser Krankheit auf sich hat“, erzählt Wagner. Mit seiner Schwägerin, der Frau des verstorbenen Bruders, habe er damals viel darüber geredet und nach Gründen gesucht – ohne zu ahnen, dass auch sie und ihre Tochter innerhalb von nicht einmal fünf Jahren an Tumoren sterben sollten.

Testlauf: ein Mähdrescher, der so umgerüstet wurde, dass er nach der Ernte den Samen von Wildkräutern aussortiert
Darum geht es: Wagner fischt aus einer Spreu-Probe den Unkrautsamen

Als Ursache kristallisierten sich für Wagner immer deutlicher Holzschutzmittel heraus – mit denen war sein Bruder in seinem kleinen holzverarbeitenden Betrieb nahezu täglich in Berührung gekommen. Wagner wälzte Bücher, las Zeitungsartikel, schaute Dokumentationen zum Thema. Anfang der Neunzigerjahre wurden die gesundheitlichen Auswirkungen von Pestiziden und Herbiziden viel diskutiert. Es kam der Verdacht auf, dass die Schädlings- und Unkrautbekämpfungsmittel, die sorglos auf den Äckern versprüht wurden, um den Ernteertrag zu maximieren, krebserregend sein könnten.

Endgültig klick machte es bei Wagner im Jahr 1992. Während eines Gottesdienstes brach er zusammen, und als er daraufhin von Walter Gleichmann, dem langjährigen Chefarzt des Diakonie-Krankenhauses in Wehrda, untersucht wurde, nutzte er die Gelegenheit, um den Mediziner nach seiner Meinung zu Holzschutzmitteln und Pflanzenschutzmitteln zu fragen. Zellenkiller, antwortete der.

Alfred Wagner lag nachts wach und grübelte. Es musste eine Lösung geben. Die Unkrautvernichter hielt er für ein noch größeres Übel als die Holzschutzmittel, darum richtete er seine ganze Energie darauf, sie überflüssig zu machen. „Mir war klar geworden, dass wir wieder zurück zu der Zeit müssen, als die Unkräuter auf den Feldern noch mit dem Getreide abgeerntet und dann aussortiert wurden“, beschreibt er den Beginn seiner Überlegungen. „Ich bin ein gläubiger Mensch“, sagt er und zitiert ein Gleichnis aus dem Matthäus-Evangelium. Darin wird einem Gutsherrn übel mitgespielt: Ein Feind streut Unkrautsamen unter den angepflanzten Weizen. Als es zum Vorschein kommt, befiehlt der Gutsherr seinen Knechten, es nicht sofort auszureißen, da sonst der Weizen beschädigt werden könnte, sondern beides bis zur Ernte wachsen zu lassen. „Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, damit man es ver brenne; aber den Weizen sammelt in meiner Scheune. “ Wagner zog daraus den Schluss: „Wir müssen bei der Ernte die Unkrautsamen von der Getreidefrucht trennen.“

Viele Nächte habe er darüber nachgedacht. Irgendwann hatte er die Lösung vor Augen: einen Mähdrescher, der die Unkrautsamen aus den Rispen schlägt und in einem Behälter sammelt. „Man muss verstehen, wie so eine Erntemaschine funktioniert“, sagt Wagner und zeichnet mit dem Finger auf einer der Skizzen den Weg der Getreidehalme nach. Nachdem sie in den Mähdrescher gezogen wurden, werden sie über eine Kette zur Dreschtrommel befördert, die die Getreidekörner aus den Ähren schlägt. Ein vibrierendes Förderband löst weitere Körner aus den Halmen. Ein Luftstrom sorgt dafür, dass die Spreu und Strohreste zurück auf das Feld ausgeworfen werden. Die Körner hingegen landen in einem Sammeltank und können weiterverarbeitet werden.

Häufig ist die vom Mähdrescher eingezogene Ernte jedoch mit Wildkräutern und deren Samen vermischt. Um diese von der Getreidefrucht zu trennen, wird der Luftstrom meist so eingestellt, dass die im Vergleich zur Frucht leichten Wildkrautsamen mitgerissen werden und wieder auf das Feld gelangen. Damit tragen Mähdrescher zur Verbreitung von Wildkräutern bei, die dann später mit Unkrautvernichtungsmitteln beseitigt werden.

Wagner überlegte, wie sich das verhindern ließe. Er experimentierte mehrere Jahre, bis er endlich die Lösung hatte, für die er 2010 das deutsche und 2011 das europäische Patent anmeldete. Unter dem vibrierenden Förderband befindet sich in seinem Modell eine Auffangwanne, die mit Unterdruck die Wildkrautsamen ansaugt, nicht aber die deutlich schwereren Getreidesamen. Theoretisch war Wagner am Ziel.

Er kontaktierte den Marburger Vogelschützer Martin Kraft vom Naturschutzbund (Nabu). Wagner beabsichtigte, den aufgefangenen Wildkrautsamen als Vieh- und Vogelfutter zu verwenden, und wollte die Meinung des Experten hören. Der war so überzeugt vom Nutzen der Erfindung, dass er die Wirtschaftsförderung des Landkreises Marburg-Biedenkopf darauf aufmerksam machte. Dessen Fachbereich Ländlicher Raum und Verbraucherschutz gelang es 2016, beim Bundesamt für Naturschutz (BfN) eine Pilotstudie anzumelden, deren Ziel es ist, die Wirksamkeit von Wagners Erfindung im realen Einsatz auf dem Feld zu überprüfen.

Vier Jahre lang sollen dabei 79 Äcker mit einer Gesamtfläche von mehr als 90 Hektar mit einem Mähdrescher bewirtschaftet werden, an den eine Auffangvorrichtung nach den Vorgaben Wagners angebracht wurde. Das BfN hat dafür eine Fördersumme von 377 000 Euro bereitgestellt. „Herrn Wagners Entwicklung könnte dabei helfen, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu verringern und so zu einer naturschutzgerechteren Landwirtschaft beitragen“, sagt Heike Wagner, die Leiterin des Fachbereichs im Landkreis. Der Einsatz von Herbiziden auf den Äckern habe in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass es viel weniger Wildkräuter- und -Wildgräserarten gibt. „Sie sind heute die am stärksten gefährdete Artengruppe in der Agrarlandschaft.“ Da diese Pflanzen eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten und Vogelarten wie Feldlerche und Rebhuhn sind, ist auch deren Vorkommen rückläufig. „Daher ist es besonders wichtig, Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität zu entwickeln, die in die landwirtschaftlichen Produktionsabläufe passen.“

Die Studie soll deswegen auch belegen, ob der aufgefangene Samen geeignet ist, an anderer Stelle zum Beispiel in Form von Blütenstreifen ausgebracht zu werden. Ein erster Probelauf im Juni vergangenen Jahres unter wissenschaftlicher Begleitung des Instituts für Landschaftsökologie und Ressourcenmanagement der Justus-Liebig-Universität Gießen, bei dem auf einer Wiese zwei Ballen Stroh und zwei Eimer Wildkrautsamen verteilt wurden, zeigte, dass Wagners Idee auch in der Praxis funktioniert: Mehr als 50 Prozent der Samen wurden erfolgreich in der Maschine aufgefangen, bestätigt ein wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität.

Rainer Wagner wundert das nicht. Er kennt das Arbeitsverhalten seines Vaters. „Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir mal länger in den Urlaub gefahren wären. In meiner ganzen Kindheit und Jugend vielleicht zweimal.“ Sein Vater habe immer Wichtigeres zu tun gehabt. „Das ist wahrscheinlich auch ein Charakterzug seiner Generation. In den Jahren nach dem Krieg kam es sehr viel mehr auf die Leistung des Individuums an als in der arbeitsteiligen Welt heute. Damals sind viele Dinge entstanden, die durch einzelne Menschen mit Durchsetzungsvermögen und Ideen angestoßen wurden.“

Vielleicht ist Alfred Wagner daher aber auch so misstrauisch, wenn Leute ihm reinreden wollen. Kompromisse sind nicht so seine Sache, wie die Spannungen zwischen ihm und den Förderern seiner Erfindung offenbaren. Der „BioDiv-Mähdrescher“, wie er vom Landkreis getauft wurde, „steckt noch in der Entwicklungsphase“, sagt Pressesprecher Stephan Schienbein. „Es ist möglich, dass der Bedarf für weitere Veränderungen erkannt wird und technische Optimierungen vorgenommen werden.“ Wagner passt das nicht. Er wollte dem Landkreis die Nutzung seines Patents bereits untersagen. „Aber leider darf eine Erfindung zu Forschungszwecken benutzt und weiterentwickelt werden.“

Die Haspel, die ursprünglich über der Auffangwanne für die Wildkrautsamen angebracht war, wurde schon entfernt. In Wagners Modell diente sie dazu, die Samen aus den Wildkrautrispen zu schlagen. „Wir mussten von dem Haspelprinzip abweichen, da während des Dreschens das Auffangbehältnis binnen kürzester Zeit verstopfte und das Dreschen unterbrochen werden musste“, sagt Stephan Schienbein. Daher verwende man nun lieber ein Rüttelsieb. Alfred Wagner schimpft: „Dadurch verpufft nicht nur die Sogwirkung des Unterdrucks auf die Samen. Die Löcher in dieser Platte sind auch viel zu klein. Da rutschen größere Pflanzen wie der Ackerfuchsschwanz einfach drüber.“ Schienbein kontert, dass man das durchaus berücksichtigt habe. Die ersten beiden Dreschtage hätten jedenfalls gezeigt, dass das System nun funktioniere.

Test gelungen, Erfinder misstrauisch: Wagner ist mit der Weiterentwicklung seiner Konstruktion nicht immer einverstanden

Der Konflikt dürfte damit nicht beendet sein. Wagner wird über jeden Schritt wachen. Doch bei allem Ärger über Veränderungen an seinen Plänen freut er sich über das Interesse an seiner Erfindung. Bereits 2013 hatten sich Forscher der Universität Dresden gemeldet. „Die hatten mein Patent im Internet entdeckt und mich dann besucht, um sich alles erklären zu lassen.“ Zusammen mit einem Hersteller für Landmaschinen hätten sie dann seine Erfindung zu Forschungszwecken nachgebaut.

Zwei Jahre später hätte ein italienischer Mähdrescherhersteller seine Erfindung beinahe gekauft. Doch am Ende entschied sich der Vorstand des Unternehmens doch dagegen.

Der 90-Jährige würde es gern noch erleben, dass seine Erfindung in großem Stil auf den Äckern zum Einsatz kommt. Ihm geht es weniger um die Ehre als um eine allumfassende Lösung. Er erzählt von einem kanadischen Landmaschinenhersteller, der bereits 1998 das Patent auf eine Maschine angemeldet habe, die Wildkräutersamen auf mechanischem Weg von den Äckern entfernt. Die Firma habe später gegen Wagners Patent geklagt – erfolglos. Bei der Erfindung der Kanadier landeten die Samen nach dem Dreschen erst wieder auf dem Feld und würden von dort aufgesaugt, erklärt Wagner. Das Problem mit dem Unkraut würde auf diese Weise zwar gelöst, doch zugleich würden viele kleine Tiere vom Boden mit aufgesaugt und getötet. Der alte Mann schüttelt den Kopf, sagt: „Das will ich nicht.“ ---

Unkrautvernichtungsmittel

Mitte des 19. Jahrhunderts begann die industrielle Herstellung. Während des Zweiten Weltkriegs folgte in den USA das erste synthetisch hergestellte Herbizid. Es bildete später auch die Basis für das zu trauriger Berühmtheit gelangte „Agent Orange“, das die US-Truppen als Entlaubungsmittel im Vietnamkrieg einsetzten. Seit 2015 steht dieses Herbizid (2,4-Dichlorphenoxyessigsäure) offiziell unter Verdacht, krebserregend zu sein.

Das gilt auch für das heute weltweit am häufigsten eingesetzte Glyphosat. Allein in Deutschland werden davon jährlich rund 5000 Tonnen auf den Äckern ausgebracht. In den vergangenen Jahren ist das Pflanzenschutzmittel vor allem aufgrund der Entscheidung eines US-Gerichts in den Fokus gerückt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die Krebserkrankung eines älteren Ehepaares auf das Mittel zurückzuführen sei, und verurteilten den Hersteller Monsanto in erster Instanz zu einem Schadensersatz von mehr als zwei Milliarden Dollar. Dass Glyphosat tatsächlich gesundheitsschädlich ist, konnte wissenschaftlich noch nicht belegt werden. 2015 stufte die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) das Herbizid zwar als „wahrscheinlich krebserregend bei Menschen“ ein, zwei Jahre später behauptete die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) jedoch das Gegenteil.

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