Was Wirtschaft treibt

Nicht für die Tonne

Kenia hat ein Müllproblem. Und findige Unternehmer, die nach Lösungen dafür suchen – die auch für andere Länder nützlich sein könnten.





In der Fabrik, die früher eine Brauerei war, werden Tetra Paks in etwas Neues verwandelt

• Nairobi ist eine bunte Stadt. Auch wenn es in Zeiten der Pandemie ruhiger geworden ist, herrscht auf den Straßen reges Treiben, von Menschen und auch von Müll. Manchmal bedeckt der Abfall in Kenias Hauptstadt ganze Gehsteige, sodass Fußgänger auf die Straßen ausweichen müssen. Brachflächen wirken wie Müllkippen, übersät mit Flaschen, Verpackungen und Gemüseresten.

Das Problem ist so gravierend, dass Nairobis neuer Verwaltungschef Mohamed Badi Ende März als erste Amtshandlung das Militär einspannte, um die Müllberge abzutransportieren. Doch auch wenn solcher Aktionismus bei vielen Menschen gut ankommt – das Problem löst er nicht.

Denn Kenias einzige Deponie quillt über. Recycling wird dort vor allem von Müllsammlern betrieben: Sie suchen auf dem stinkenden Riesenberg nach einzelnen Stücken, die sie für ein paar Schilling versilbern können. Erst nach und nach entdecken Unternehmer, dass Müll wertvoll sein kann.

Sie möchten weiterlesen?

Als Digital- oder Kombi-Abonnent von brand eins können Sie diesen Artikel bereits jetzt online lesen. Melden Sie sich dafür mit Ihren Zugangsdaten an.

Anmelden

_____________________________________________

Digital-Abonnement kaufen

Mit dem brand eins Digital-Abo können Sie diesen und alle zukünftigen brand eins Artikel lesen. 

• Jederzeit kündbar
• Direkt nach dem Kauf verfügbar
• In der App oder im Browser lesen

Digital-Abo kaufen (5,40 € pro Monat)

_____________________________________________

Digital-Ausgabe kaufen

Kaufen Sie die vollständige brand eins Ausgabe inkl. diesem Artikel.

Ausgabe kaufen (6,30 €)