Von den Alten lernen

Mit New Work passt sich die Arbeitswelt an die nächste Generation an. Aber was haben die Unternehmen davon?




Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 03/2020.

Sie erforschen alte Unternehmen. Was ist daran für heute interessant?

Diese Unternehmen sind wie Vintage – zeitlos, mit Herkunft und immer wieder im Trend. Das heißt, dass sie Erfolge und Misserfolge erlebt und überlebt haben und damit auf besondere Art nachhaltig sind. Viele schaffen das, weil sie eigenwillig sind und ein funktionierendes Immunsystem gegen Moden der Arbeit, der Führung und auch der Prozess-, Produkt- und Geschäftsmodell-Innovationen entwickelt haben – das ist für die Praxis wie für die Forschung interessant. Der seit knapp 20 Jahren viel diskutierte Begriff „Neue Arbeit“ ist dagegen beeindruckend unscharf, und es lohnt sich, ihn vor dem Hintergrund alter und erfolgreicher Unternehmen nochmals genauer anzuschauen.

Sie misstrauen den viel beschriebenen Instrumenten des New Work?

Zumindest sind mir die mitunter religiös anmutenden Erlösungsrhetoriken der New-Work-Bewegung suspekt. Analysen könnten helfen – zumindest mir als Wissenschaftler und Berater, aber wohl auch Unternehmern und Vorstandsvorsitzenden. Ob Agilität, Mindfulness, Business Yoga, Purpose, Holacracy, Fünf-Stunden-Tage, Mitarbeiterbeteiligungsmodelle, digitale Kollaborations-Tools, Homeoffice, Co-working, gewählte Chefs oder Bürohunde wirklich helfen, dass auch junge Unternehmen älter als 20 Jahre werden, das wissen wir erst dann.


 

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