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Licht aus, Licht an?

Alle dachten, jetzt läuft’s. Dann kam 2018. Wie Osram in die Krise geriet und nun versucht, wieder rauszukommen.




Alte und neue Osram-Welt im Werk in Berlin-Spandau: die Produktion von Xenon-Lichtern und von intelligenter Leuchtbekleidung (oben)

• Eigentlich sollte Osram es geschafft haben. Seit der Trennung von der Konzernmutter Siemens und dem Börsengang vor fünf Jahren kamen von dem Münchener Lichtspezialisten gute Nachrichten. Die Firma hatte sich vom margenschwachen Endkundengeschäft verabschiedet und schrumpfende Sparten wie das traditionelle Business mit Glühbirnen, Neonröhren und Energiesparlampen ausgegliedert und verkauft. „Licht an, Licht aus – das ist vorbei“, hatte der Vorstandsvorsitzende Olaf Berlien angekündigt und den Wandel zum Anbieter von Hightech eingeleitet, dank der „wir künftig nicht nur besser sehen, sondern auch besser kommunizieren, uns fortbewegen, arbeiten und leben werden“. Zunehmende Gewinne ließen den Aktienkurs ansteigen und hielten die Aktionäre bei Laune.

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