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Leichte Sprache

Jeder sieht etwas anderes

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung eines Ankündigungstextes für eine Ausstellung auf der Triennale der Photographie in Hamburg 2018.




[Space] Street. Life. Photography Street Photography aus sieben Jahrzehnten

Eine Ausstellung zeigt Fotos.
Die Fotos wurden auf der Straße gemacht.
Die Fotos sind bis zu 70 Jahre alt.

Der urbane Raum – die unmittelbar erfahrbare städtische Lebenswelt – ist eines der wohl schillerndsten Sujets innerhalb fotografischer Bildwelten. Die Ausstellung „[SPACE] Street. Life. Photography” umfasst 52 fotografische Positionen mit etwa 350 Arbeiten aus sieben Jahrzehnten Street Photography. Im direkten und lebendigen Dialog treffen zeitgenössische Fotograf*innen auf Ikonen der Fotografiegeschichte. Klassiker der Street Photography wie Diane Arbus, Robert Frank, Lee Friedlander, William Klein und Martin Parr werden in der Ausstellung gemeinsam mit jungen internationalen Positionen wie Maciej Dakowicz, Mohamed Bourouissa, Ahn Jun, Doug Rickard und Harri Pälviranta präsentiert.

Auf den Straßen von Städten ist viel los.
Da kann man das Leben beobachten.
Es passieren verschiedene Sachen.
Für Fotografen ist das interessant.
Eine Ausstellung zeigt jetzt die Fotos von 52 Fotografen.
Insgesamt zeigt die Ausstellung ungefähr 350 Fotos.
Die ältesten Fotos sind 70 Jahre alt.
Die jüngsten Fotos sind neu.
Die 52 Fotografen sind unterschiedlich.
Manche sind bekannt.
Manche sind schon tot.
Andere leben noch.
Die 52 Fotografen kommen aus verschiedenen Ländern.

Die Ausstellung ist in sieben thematische Gruppen gegliedert: Street Life, Crashes, Public Transfer, Urban Space, Lines and Signs, Anonymity und Alienation. Die Stadt und das Straßenleben geben so den Blick frei auf die unterschiedlichsten lnszenierungsmöglichkeiten, die die Beobachtung des öffentlichen Raums früher und heute ermöglicht.

Die Ausstellung hat sieben Teile:
1) Das Leben auf der Straße
2) Unfälle
3) Bus und Bahn
4) Plätze in Städten
5) Linien und Schilder
6) Menschen sind sich fremd
7) Menschen meinen sie gehören nicht mehr dazu.
Damit will die Ausstellung zeigen:
Jeder Fotograf hat seine eigene Sicht auf die Straße.
Alle haben auf der Straße fotografiert.
Aber jeder sieht etwas anderes.