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Gegen das oberste Gesetz des Marketings

Stellen Sie sich vor, Sie verkaufen ein Produkt, mit dem sich der Kunde so sehr identifiziert, dass er es sich aufs linke Schulterblatt tätowieren lässt. Jackpot, oder? Nun stellen Sie sich vor, Sie sehen das Foto von dem Schulterblatt kurz nachdem Sie beschlossen haben, Ihren Markennamen zu ändern. Riesenflop, oder?





• „Wir haben dem Kunden ein Cover-up angeboten“, sagt Philipp Becker von Duotone Kiteboarding. Er verantwortet das Marketing beim, laut Selbstbeschreibung, Weltmarktführer für Kiteboarding-Equipment. Der Tätowierte, ein Spanier, wollte sich das Motiv – so groß wie eine Hand, das Logo, ein fettes „n“, gut sichtbar – jedoch nicht übermalen lassen. Jahrelang habe er schon auf den carbonverstärkten Kunststoff-Kiteboards von North gestanden, wie die Marke bis zum Sommer hieß. Er ließ sich von den Schirmen mit dem weithin sichtbaren „n“ über die Wellen ziehen. Das wird er auch weiterhin tun, nur dass jetzt ein fettes „D“ auf seiner Ausrüstung prangt, „D“ wie Duotone.

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