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Editorial I

Die nächste Etappe

• Im Sommer 1999 haben wir in einem Gartenhäuschen an der Alster die Agenda für ein neues Magazin formuliert: „Die Wirtschaft wird sich radikal verändern. Software wird wichtiger als Hardware, Wissen der neue Produktivfaktor, und Information, Gesundheit, Bildung werden die nächsten Zukunftsbranchen.



Das Management muss sich dafür ebenso verändern wie jedes große und kleine Unternehmen. Und dabei kann eine bessere, menschengerechtere Ökonomie herauskommen. brand eins wird diesen Wandel beschreiben und begleiten.“

Damals hielten uns viele für Spinner.

Inzwischen wissen wir, dass wir so schlecht nicht lagen. Vieles ist anders, nicht alles besser geworden. Aber der Wandel von der Industrie- zur sogenannten Wissensgesellschaft ist in vollem Gange und wird in nahezu jedem Medium thematisiert.

Damit ist es an der Zeit, unsere Position zu schärfen. Veränderung bleibt unser Thema – schließlich ist der Transformationsprozess noch lange nicht abgeschlossen. Aber mit welcher Blickrichtung betrachten wir ihn? Bleiben wir optimistisch, hoffen wir immer noch, dass er zu einer besseren, menschengerechteren Ökonomie führt? Und ist es angesichts der Folgen, die der Wandel für die Gesellschaft hat, überhaupt noch richtig, sich allein auf Wirtschaft zu konzentrieren?

Tatsächlich haben wir seit unserer Gründung einen besonderen Blick auf das Thema. Uns interessierte die Wirtschaft, weil sie der Motor für Veränderung ist. Und wenn sie zu einem guten, zu einem besseren Leben führen soll, müssen wir diesen Motor verstehen, wissen, wie er funktioniert, wer ihn entwirft, entwickelt, baut und was er alles beeinflusst. Das hat auch mit ökonomischen Gesetzen zu tun, vor allem aber mit Menschen, die aufbrechen, sich nicht abfinden, etwas wagen und ja, auch scheitern. Das gehört dazu, wenn man Neues schaffen will.

Ökonomie ist das Mittel zum Zweck. Der Zweck war und ist ein besseres Leben. Aber was heißt das konkret?

Für uns bedeutet das bessere ein selbstbestimmtes Leben. Nicht abhängig sein, sich nicht abhängig machen, selbst denken, auch wenn das bisweilen einsam macht. Und dabei ist nebensächlich, ob man angestellt, selbstständig oder Aussteiger ist – selbst entscheiden kann man überall, wenn man will.

Damit ist klar, dass wir ein Wirtschaftsmagazin bleiben, auch wenn wir auf den Begriff auf dem Titel mittlerweile verzichten. Denn der Wandel, der weitergeht und inzwischen nahezu jeden Menschen erreicht hat, wird von der Ökonomie getrieben. Man muss sie verstehen, um seine eigene Position zu finden.

Das war und das ist unser Ziel: Wir wollen Inspiration liefern für ein besseres Leben. Und zeigen, dass es möglich ist, wenn man seinen eigenen Weg geht.

Und weil wir dabei Sie, unsere Leser, noch mehr als bisher unterstützen wollen: Schreiben Sie uns, was Sie sich von uns wünschen. Ob Sie gerade ein Unternehmen gründen, umbauen oder Ihr Leben neu planen: Wir haben einen Fundus an Geschichten, Fakten, Erfahrungen, die nützlich für Sie sein können. Dazu ein Netzwerk aus brandeins-Freunden, Fans und Partnern.

Und große Lust, mit Ihnen die nächste Etappe anzugehen. ---

Gabriele Fischer, Chefredakteurin


Die Werte, denen sich brand eins verpflichtet fühlt:

Freiheit
Glaubwürdigkeit
Humor
Leidenschaft
Mut
Offenheit
Qualität
Respekt
Unabhängigkeit