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Weingut Sauer

Wie schafft es ein Winzer, sich von den vielen anderen abzuheben? Das Beispiel Heiner Sauer aus der Südpfalz.





• „Weintrinker sind Trüffelschweine“, sagt Heiner Sauer. Und das meint der Winzer keineswegs verächtlich – im Gegenteil. Ähnlich wie die emsigen Tiere seien die Kunden stets auf der Suche nach verborgenen Schätzen. Damit seine Produkte im riesigen Angebot entdeckt werden, ist der Weinbauer aus dem südpfälzischen Böchingen von Anfang an auch unkonventionelle Wege gegangen.

„Als ich mich 1987 im Nebenerwerb selbstständig gemacht habe, sagten viele: Du bist verrückt!“, erzählt er. Tatsächlich schien damals nicht viel dafür zu sprechen. „Zu der Zeit lief das Geschäft mit deutschen Weinen schlecht, hier in der Gegend machte ein Betrieb nach dem anderen zu.“ Und dann hatte sich der damals 29-jährige Weinbautechniker auch noch etwas ziemlich Exotisches in den Kopf gesetzt: „Mich faszinierte der Gedanke, biologisch, also ohne Chemie zu arbeiten. Das erschien utopisch, fast niemand machte das.“ Doch Sauer ließ sich nicht abhalten. Er pachtete zweieinhalb Hektar Land, mietete ein paar Produktionsräume – und schloss sich mit seinem neu gegründeten Unternehmen dem Bioland-Verband an.

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