Wefarm

Ein Londoner Unternehmen hat ein Netzwerk entwickelt, das Kleinbauern ohne Internet mit Fachwissen versorgt – nur eben offline.





• Eigentlich wollte Kenny Ewan nach dem Studium nur für ein sechsmonatiges Praktikum in Lateinamerika leben. Daraus wurden sieben Jahre, in denen der Schotte für die Hilfsorganisation Proworld Service Corps arbeitete – und eine Geschäftsidee entwickelte. In abgelegenen Regionen baute er mit Kleinbauern Fischzucht- und Bewässerungsanlagen. Einige hatten mit extremen Wetterlagen zu kämpfen, andere mit fehlenden Nährstoffen. An Tipps von Fachleuten gelangten sie nur selten. Die nächste Straße war teilweise bis zu vier Stunden Fußweg entfernt, Internet gab es nicht. „Viele erhielten relevantes Wissen für ihre Betriebe fast ausschließlich über Bekannte in einem Radius von 15 Kilometern“, sagt Ewan.

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