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Das Bild zeigt eine lebhafte Strandszene mit zahlreichen Menschen, die sich im Wasser und auf dem Sand vergnügen. Einige Personen schwimmen, während andere in den Wellen spielen. Der Strand ist voll von Menschen, und das Wasser scheint eine leuchtend blaue Farbe zu haben. Die Gesamtatmosphäre lässt auf einen warmen und sonnigen Tag am Strand schließen.

Dieter Richter im Interview

Im Süden liegt das Paradies – die Hölle aber auch. Ein Gespräch mit dem Literaturhistoriker Dieter Richter über die Hassliebe des Nordeuropäers zu einem alten Sehnsuchtsort.


Das Bild zeigt einen Mann, der auf einem Gehweg steht und ein weißes Hemd und eine schwarze Hose trägt. Er hält einen Hut in seiner Hand. Im Hintergrund sind eine Steinmauer und eine große Vase zu sehen, was auf einen Außenbereich hindeutet. Der Mann scheint direkt in die Kamera zu schauen, was den Eindruck einer lässigen, entspannten Pose vermittelt.

brand eins: Herr Richter, wenn ein Reiseveranstalter mit der Aufforderung „Ab in den Süden“ wirbt, dann ist das wohl mehr als nur eine Himmelsrichtung?

Dieter Richter: Der Süden ist beides – eine geografische Richtung, auf der Landkarte unten, und eine Idee, ein Ort der Sehnsucht, des Traums, aber auch der lauernden Enttäuschung. Die Elemente dieser Traumlandschaft haben viel mit europäischer Kulturgeschichte zu tun. Die drei wichtigsten Pilgerziele im Mittelalter waren Jerusalem, Rom und Santiago de Compostela; alle drei liegen im Süden. Diese Pilgerreisen waren organisierte Gruppenreisen.

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